NRW-Krankenhäuser droht der Kollaps bei Großschadenslagen – gravierende Mängel enthüllt
NRW-Krankenhäuser droht der Kollaps bei Großschadenslagen – gravierende Mängel enthüllt
Deutsche Krankenhäuser sind auf Großschadenslagen unzureichend vorbereitet
Eine aktuelle Umfrage in Nordrhein-Westfalen (NRW) offenbart gravierende Mängel in der Notfallvorsorge der Krankenhäuser: Bei Strom, Wasser und medizinischer Versorgung bestehen erhebliche Lücken. Experten warnen, dass das bestehende System bei Massenanfällen von Verletzten oder längerfristigen Störungen schnell an seine Grenzen stoßen würde.
Während des Kalten Krieges verfügte NRW noch über Hilfsbunker, die im Ernstfall zu medizinischen Einrichtungen umfunktioniert werden konnten. Diese wurden jedoch geschlossen, und heute gibt es in der Region kein einziges Krankenhaus mehr mit unterirdischen Schutzräumen. Eine Erhebung unter 53 Kliniken in NRW ergab, dass zwar 40 über Notstromaggregate verfügen – doch nur die Hälfte könnte den Betrieb länger als drei Tage aufrechterhalten. Die meisten Häuser sind auf regelmäßige Diesel-Lieferungen angewiesen, da die Lagerkapazitäten für größere Treibstoffreserven begrenzt sind.
Ein weiteres großes Problem stellt die Wasserversorgung dar: Die Mehrheit der Krankenhäuser ist vollständig von externen Lieferanten abhängig und verfügt über keine eigenen Reserven. Auch die medizinischen Vorräte geben Anlass zur Sorge: Die meisten Einrichtungen lagern essenzielle Medikamente nur für zwei bis sechs Wochen. Blutkonserven wären in einer Krise jedoch weitaus schneller aufgebraucht.
In Köln haben die städtischen Kliniken einen zweistöckigen Tiefgaragen-Komplex vorgeschlagen, der im Normalbetrieb als Parkhaus dienen und im Katastrophenfall als Notfall-Zentrum umfunktioniert werden soll. Doch das Projekt scheitert bisher an der Finanzierung. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) räumte die fehlenden Mittel ein und regte an, stattdessen Bundesmittel aus dem Verteidigungsetat zu nutzen.
Professor Boris Augurzky schlägt ein rotierendes Lagerhaltungssystem vor, um Engpässe bei Medikamenten zu vermeiden und Verfallsverluste zu minimieren. Gleichzeitig zeigt sich Mirko Aach, Experte für Wirbelsäulenverletzungen, alarmiert über die unzureichende Planung der Krankenhäuser für Massenanfälle von Verletzten. Das Bergmannsheil, ein Unfallkrankenhaus in Bochum, steht exemplarisch für die bundesweite Problematik: Sein Notstrom reicht für 72 Stunden – doch danach bleiben kritische Schwachstellen bestehen.
Die Umfrage legt eklatante Defizite in der deutschen Krankenhausinfrastruktur für langandauernde Krisen offen. Ohne gesicherte Finanzierung, verbesserte Lagerkapazitäten oder redundante Systeme droht im Ernstfall der Kollaps. Politiker und Fachleute sind sich einig: Um die Resilienz für künftige Katastrophen zu stärken, sind dringend weitreichendere Maßnahmen nötig.
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