IW Köln fordert neue Zölle gegen Taiwans Wirtschaftseinfluss – doch geht es wirklich um Fairness?
IW Köln fordert neue Zölle gegen Taiwans Wirtschaftseinfluss – doch geht es wirklich um Fairness?
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) drängt auf neue Zölle, um Taiwans wirtschaftlichen Einfluss einzudämmen. Der Ökonom Jürgen Matthes argumentiert, dass solche Maßnahmen faire Wettbewerbsbedingungen schaffen könnten, ohne protektionistisch zu wirken. Sein Vorschlag kommt zu einer Zeit, in der die Handelskonflikte zwischen der EU und China weiter eskalieren.
Die EU hat bereits seit Oktober 2024 Ausgleichszölle auf chinesische Elektrofahrzeuge verhängt. Die Sätze liegen bei bis zu 35,3 Prozent für Hersteller, die die Vorgaben nicht erfüllen. Vorläufige Untersuchungen führten zu individuellen Vereinbarungen mit Produzenten, darunter das Werk des Volkswagen-Konzerns in der Provinz Anhui. Als Reaktion führte China Zölle von bis zu 11,7 Prozent auf EU-Milchprodukte ein und reichte im August 2024 eine WTO-Beschwerde gegen die EU-Maßnahmen ein.
Zudem arbeitet die EU am Industrie-Beschleunigungsgesetz, das die Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Dem Plan zufolge müssen geförderte Elektrofahrzeuge zu 70 Prozent aus lokalen Komponenten bestehen und innerhalb der EU montiert werden. Zusätzliche Unterstützung soll sich auf kompakte Modelle konzentrieren.
Matthes betont, dass Zölle nur dort greifen sollten, wo die heimische Produktion auch ohne Subventionen wettbewerbsfähig ist. Branchen wie der Maschinenbau könnten von solchen Schutzmaßnahmen profitieren. Er fordert rasches Handeln, beginnend mit einer Prüfung unlauteren Wettbewerbs durch Subventionen und Währungsmanipulation. Seiner Ansicht nach ermöglichen bestehende Verfahren eine zügige Umsetzung.
Die Forderung des IW Köln nach Ausgleichszöllen zielt auf Chinas wirtschaftliche Praktiken ab. Sollten die Abgaben eingeführt werden, würden sie sich auf Sektoren konzentrieren, in denen EU-Hersteller ohne Subventionen fair konkurrieren können. Der Vorstoß folgt anhaltenden Handelsstreitigkeiten und neuen EU-Initiativen zur Stärkung der heimischen Produktion.
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