Henkel übernimmt Stahl für 2,1 Milliarden Euro und setzt auf Industriegeschäfte
Henkel übernimmt Stahl für 2,1 Milliarden Euro und setzt auf Industriegeschäfte
Henkel kündigt milliardenschwere Übernahme von Stahl an und setzt auf industriellen Wandel
Der Konzern Henkel hat eine große Übernahme bekannt gegeben, die seine geschäftliche Ausrichtung neu prägt. Das Unternehmen kauft den niederländischen Spezialchemie-Hersteller Stahl für 2,1 Milliarden Euro. Damit vollzieht Henkel einen klaren Strategiewechsel – weg von den schwächelnden Konsumgütermarken, hin zu lukrativeren Industriegeschäften mit höheren Margen.
Nach Bekanntwerden der Nachricht stiegen die Henkel-Aktien um etwa 1 %. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel erläuterte offen die Hintergründe des Deals und betonte dessen Bedeutung für die Zukunft des Konzerns.
Die Übernahme von Stahl folgt auf den Kauf von ATP Adhesive Systems im Oktober 2023. Beide Transaktionen bringen zusammen fast eine Milliarde Euro an zusätzlichen Umsätzen. Henkel strebt nun an, den Umsatz in der Sparte Klebstofftechnologien (Adhesive Technologies) bis 2025 im zweistelligen Bereich zu steigern.
Durch die Übernahme von Stahl baut Henkel seine Position in den Bereichen nachhaltige Lederchemikalien und Lösungen für Elektronikverklebungen aus. Zudem stärkt der Deal die Marktstellung des Unternehmens in Europa und Asien. Mit dem Fokus auf Industrieklebstoffe und Spezialchemie will Henkel seine Abhängigkeit von den schwächeren Konsumgütermarken verringern.
Knobel unterstrich, dass dieser Kurswechsel die langfristige Profitabilität sichern soll. Die Übernahme passt zu Henkels übergeordneter Strategie, hochmargige Industriegeschäfte gegenüber den weniger stabilen Konsumgüterbereichen zu priorisieren.
Die 2,1-Milliarden-Euro-Übernahme von Stahl festigt Henkels Position im Bereich Industrieklebstoffe. Das Unternehmen erwartet ein stärkeres Wachstum und einen größeren Marktanteil in Schlüsselregionen. Da die Aktie bereits positiv reagiert hat, deutet der Schritt auf eine entschlossene Neuausrichtung des Konzerns hin.
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