02 April 2026, 18:31

NRW startet 836-Millionen-Projekt: S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach wird zweigleisig ausgebaut

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart"-Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und ein paar Gegenst"{a}nde auf der linken Seite des Bahnsteigs.

NRW startet 836-Millionen-Projekt: S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach wird zweigleisig ausgebaut

Nordrhein-Westfalen (NRW) investiert massiv in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln. Der Bundessstaat hat 305 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt, das nach Erhalt entscheidender Genehmigungen nun in die Umsetzung geht. Die Bauarbeiten sollen bald beginnen, wobei ab dem kommenden Jahr mit größeren Sperrungen zu rechnen ist.

Das Gesamtbudget für den Ausbau der S11 beläuft sich auf 836 Millionen Euro, davon stammen 531 Millionen Euro vom Bund. Das Vorhaben umfasst den zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach sowie die Modernisierung des Bahnhofs Bergisch Gladbach, der künftig über vier Gleise verfügen wird. Zudem entsteht ein neuer Haltepunkt, Köln-Kalk West, und alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach werden barrierefrei ausgebaut.

Die ersten größeren Einschränkungen sind vom 10. April bis 3. Juli 2026 geplant, wenn Vorbereitungsarbeiten am Bahnhof Mülheim zu Sperrungen führen. Später folgen Umbaumaßnahmen an den Bahnhöfen Holweide und Dellbrück zwischen dem 9. Juli und 15. Oktober 2027. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bestätigte, dass alle notwendigen Baugenehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen sollen. Damit kann die DB InfraGO mit der Ausschreibung von Aufträgen und der Anmeldung von Streckensperrungen beginnen.

Nach Fertigstellung wird die S11 im 10-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten. Allerdings verzögert sich der Bau des zweiten Gleises, das ursprünglich Anfang 2032 fertiggestellt werden sollte, aufgrund von Planungskonflikten. Die Arbeiten an dieser Phase sollen 2031 beginnen und bis zu 18 Monate dauern.

Ziel des Ausbaus ist eine deutliche Steigerung der Kapazitäten und Barrierefreiheit im Schienenverkehr der Region. Mit gesicherten Finanzmitteln und kurz vor der Genehmigung stehenden Plänen beginnen die ersten Sperrungen bereits im nächsten Jahr. Das gesamte Projekt – einschließlich des zweiten Gleises – bleibt jedoch weiteren terminlichen Anpassungen unterworfen.

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