Mussa Kaba: Dortmunds Jungstar kämpft mit Verletzungspause und großen Plänen
Gerhart HenckMussa Kaba: Dortmunds Jungstar kämpft mit Verletzungspause und großen Plänen
Mussa Kaba: Dortmunds großes Talent mit Rückschlägen
Borussia Dortmunds junger Mittelfeldspieler Mussa Kaba gilt als eines der vielversprechendsten Talente Deutschlands. Der 17-Jährige, der seit seiner Kindheit beim BVB ist, laboriert derzeit jedoch an körperlichen Problemen und fällt vorerst aus. Sein Werdegang war bisher von einem rasanten Aufstieg durch die Jugendmannschaften geprägt, doch Verletzungen haben seinen Schwung gebremst.
Kaba, in Bielefeld geboren, wechselte früh in die Akademie von Borussia Dortmund und fiel schnell durch sein Talent auf. Bereits in der vergangenen Saison, mit nur 16 Jahren, etablierte er sich unter Trainer Daniel Ríos als Stammspieler in der U19. Seine Leistungen brachten ihm in dieser Saison den Sprung in die U23-Mannschaft ein, für die er in der Regionalliga West bereits zwei Einsätze absolviert hat.
Auf internationaler Ebene vertrat Kaba Deutschland bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar, wo die Mannschaft jedoch im Achtelfinale ausschied. Im Gegensatz zu einigen seiner Altersgenossen hat er sich bisher noch nicht in Wettbewerben wie der UEFA Youth League oder der DFB-Juniorenliga einen Namen machen können – seine Bilanz zeigt nur begrenzte Spielpraxis.
Der BVB hat langfristige Pläne mit Kaba, dessen Vertrag bis 2027 läuft. Eigentlich sollte er sich als fester Bestandteil in Dortmunds zweiter Mannschaft an den Seniorenfußball gewöhnen, mit dem Ziel eines schrittweisen Übergangs in die Profimannschaft. Doch muskuläre Dysbalancen, verursacht durch schnelles Wachstum und eine hohe Belastung – er kam in der letzten Saison auf über 3.600 Spielminuten –, haben seinen Fortschritt gestoppt. Aktuell durchläuft er ein individuelles Aufbautraining, um Kraft und Fitness wiederaufzubauen.
Trotz des Rückschlags bleibt der BVB von Kaba überzeugt. Sein Potenzial sichert ihm weiterhin einen Platz in den Zukunftsplänen des Vereins, auch wenn sein aktueller Fokus auf der Genesung und der Rückkehr zum Mannschaftstraining liegt.
Die Verletzungspause trifft Kaba in einer entscheidenden Phase seiner Karriere und verzögert seine Integration in höhere Mannschaftsebenen. Sobald er wieder voll belastbar ist, wird er voraussichtlich seinen Aufstieg in Dortmunds Mannschaftshierarchie fortsetzen – der Verein sieht ihn nach wie vor als einen seiner wichtigsten Nachwuchsspieler. Sein bis 2027 laufender Vertrag unterstreicht das langfristige Vertrauen in seine Fähigkeiten.






