Marl gedenkt am Volkstrauertag mit Kranzniederlegungen und Reden zur Verantwortung
Anika ThiesMarl gedenkt am Volkstrauertag mit Kranzniederlegungen und Reden zur Verantwortung
Marl gedenkt in diesem Jahr am Volkstrauertag, Sonntag, den 16. November, unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen". Die Gedenkfeiern beginnen mit Kranzniederlegungen in der gesamten Stadt. Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove werden die zentrale Veranstaltung mit Reden und einer Ehrung am Creiler Platz leiten.
Die Gedenktage starten bereits am Samstagabend um 19 Uhr mit einer Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal in Hüls, in der Nähe der Ernst-Immel-Realschule.
Am Sonntagmorgen setzen sich die Zeremonien fort: Um 10:15 Uhr wird am St.-Georg-Kirchplatz in Alt-Marl ein Kranz niedergelegt. Es folgen Ehrungen um 11:30 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße und um 12 Uhr auf dem Hof Wessing in Brassert.
Die zentrale Gedenkfeier findet um 14 Uhr am Creiler Platz statt, wo eine Büste von Dietrich Bonhoeffer steht. Bürgermeister Terhorst und Stelthove werden Ansprachen halten und einen Kranz niederlegen. Zudem berichten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck von ihren Erfahrungen während eines Besuchs im Außenlager Hersbruck, einem von 90 Nebenlagern des Konzentrationslagers Flossenbürg. Diese Außenlager waren über Deutschland und die besetzten Gebiete verteilt, darunter Standorte wie die Oberpfalz und die Tschechoslowakei.
Auch an anderen Gedenkstätten in Marl finden am Samstagabend und Sonntag Kranzniederlegungen statt.
Die Veranstaltungen des Tages ehren die Opfer von Krieg und Gewalt und unterstreichen die Bedeutung historischer Verantwortung. Nach der zentralen Kundgebung am Creiler Platz, bei der die Teilnehmer über Erinnerung und Verantwortung reflektieren, enden die Feierlichkeiten.






