Bensberger Karneval startet mit Tradition und historischen Frauen-Ehrungen
Gerhart HenckBensberger Karneval startet mit Tradition und historischen Frauen-Ehrungen
Die Große Bensberger Karnevalsgesellschaft hat mit ihrem traditionellen Abend im "Speisesaal" des Technologieparks die Karnevalssaison eröffnet. Die lebhafte Veranstaltung bot Musik, Tanzpremieren und die Aufnahme neuer Mitglieder. In diesem Jahr markierte das Fest zudem einen historischen Moment: Erstmals wurden Frauen in den Senat der Gesellschaft berufen.
Der Abend begann mit der Vorstellung des diesjährigen Sessionmottos "Jetzt jon mer op et Janze – Mer losse de Poppe danze", das von Werner Müller gemeinsam mit den "Glitter Girls" im Charleston-Stil als Lied präsentiert wurde. Zudem wurden neue aktive Mitglieder nach alter Tradition feierlich "getauft".
Prinz Thies I. erhielt bei der Veranstaltung offiziell sein Zeremonienzepter und wurde damit zum Kinder-Dreigestirn-Prinzen von Bergisch Gladbach ernannt. Die Tanzgruppen der Gesellschaft, "Schlossstadtpänz" und "Klabautermänner", präsentierten unterdessen erstmals ihre neuen Choreografien.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden mehrere Ehrungen vorgenommen. Rainer Furth-Quernheim, Präsident der Gesellschaft, erhielt für seine elfjährige verdienstvolle Arbeit das Verdienstkreuz. Ehemalige Vorsitzende des TSG Tanzsportvereins wurden ebenfalls mit dieser Auszeichnung gewürdigt. Martin Lucke, langjähriges Mitglied und Landtagsabgeordneter, wurde zum Senator ernannt, während Angela Walraff und Saskia Geilenkirchen als erste Frauen in der Geschichte der Gesellschaft in den Senat aufgenommen wurden.
Präsident Furth-Quernheim kündigte an, dass noch Karten für kommende Veranstaltungen erhältlich seien, darunter der Kostümball, die "Starthilfe-Party" und die Kindersitzung – allesamt in der "Alten Zentralwerkstatt" auf dem Zanders-Gelände.
Der Abend setzte den Ton für die Karnevalssaison: eine Mischung aus Tradition und neuen Meilensteinen. Mit frischen Tänzen, Ehrungen für langjährige Mitglieder und den ersten Senatorinnen der Gesellschaft zeigte die Veranstaltung sowohl Kontinuität als auch Wandel. Karten für die weiteren Feiern sind weiterhin erhältlich – die Festlichkeiten gehen also weiter.






