02 April 2026, 16:32

Duisburg feiert neue Bürger mit Einbürgerungsallee und feierlicher Zeremonie

Gedenkstätte in Berlin mit Blumen und Kerzen, die auf dem Boden vor einer Wand aufgestellt sind.

Duisburg feiert neue Bürger mit Einbürgerungsallee und feierlicher Zeremonie

Duisburg begrüßt seine neuen deutschen Bürger mit feierlicher Zeremonie

Am 6. November feierte Duisburg seine neuesten deutschen Staatsbürger mit einer besonderen Veranstaltung in der Mercatorhalle. Rund 250 Menschen nahmen an der Feier teil, die ihre offizielle Einbürgerung zwischen April und September markierte. Einen Tag später weihte die Stadt ihre erste "Einbürgerungsallee" ein – symbolisiert durch zwei neu gepflanzte Roteichen im Stadtteil Friemersheim.

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Die Zeremonie begann mit einer Begrüßung durch Michael Rüscher, den Integrationsbeauftragten der Stadt. Im Namen von Oberbürgermeister Sören Link betonte er, die Einbürgerung sei "mehr als nur ein formeller Akt – sie ist ein kraftvolles Bekenntnis zur Zugehörigkeit". Im Anschluss wurden mehrere Gäste als Vertreter aller neu Eingebürgerten geehrt, bevor gemeinsam die deutsche Nationalhymne gesungen wurde. Ein Streichquartett der Duisburger Philharmoniker umrahmte die Feier musikalisch.

Am 7. November pflanzte Oberbürgermeister Link dann zwei junge Roteichen – ausgezeichnet als "Baum des Jahres 2025" – entlang eines Weges zwischen Ackerstraße und Dahlingstraße. Schüler der benachbarten Förderschule Dahlingstraße halfen bei der Pflanzung. Die Bäume bilden den Auftakt der "Einbürgerungsallee", in der künftig zu jeder Einbürgerungsfeier ein neuer Baum gesetzt werden soll.

Zwischen Januar und Mitte April 2025 erhielt in Duisburg insgesamt 872 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft. Die meisten von ihnen stammen aus der Türkei, Bosnien und Serbien. Zwar liegen noch keine lokalen Zahlen für 2024 vor, doch bundesweit ließen sich im vergangenen Jahr fast 100.000 Syrer einbürgern.

Die Allee wird mit jeder Einbürgerung weiterwachsen und so zu einem dauerhaften Symbol für Integration in Duisburg. Die neuesten Bürger der Stadt sind nun Teil einer Gemeinschaft, die durch formale und symbolische Willkommensgesten stets weiter zusammenwächst.

Quelle