02 April 2026, 12:36

Aprilscherze bringen Rhein-Main-Region mit Feuerlöschpferd und Rotwein-Whirlpool zum Lachen

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung von Menschen in historischer Kleidung, die Musikinstrumente spielen, einem Kronleuchter und dem Text "Der Aprilscherz oder die Torheiten einer Nacht" auf einem hellblauen Hintergrund.

Aprilscherze bringen Rhein-Main-Region mit Feuerlöschpferd und Rotwein-Whirlpool zum Lachen

Aprilscherze brachten verspieltes Chaos in die rheinland-pfälzische Region

Dieses Jahr sorgte der 1. April in der Rheinregion für so manche schmunzelnde Überraschung. Von skurrilen Einsatzfahrzeugen bis zu erfundenen Wellnessprojekten – lokale Persönlichkeiten und Einrichtungen nutzten den Brauch für kreative Streiche.

In Mainz teilten Politiker und Unternehmen humorvolle Scherze, während das nahegelegene Ahrweiler mit einem weinbezogenen Gag aufwartete. Dort präsentierte die Freiwillige Feuerwehr ihr neuestes "Einsatzfahrzeug": ein Feuerlöschpferd. Die Ankündigung in der Lokalzeitung spielte mit dem ländlichen Charme der Stadt. Gleichzeitig behauptete ein Winzer, einen Rotwein-Whirlpool erfunden zu haben – eine Verschmelzung von Weinbau und Wellnesskultur.

Im Rheingau beteiligte sich das Weingut Schloss Vollrads mit gleich zwei ausgefeilten Scherzen. Zuerst kündigte es den Bau einer Thermalquelle mit mineralstoffreichem Wasser an, dann folgte die Idee von Vinotherapie-Behandlungen in Räumen, die die Reifebedingungen von Riesling-Wein nachahmen sollten.

Auch Mainz blieb nicht verschont. Der neue Baudezernent Ludwig Holle verkündete auf Social Media, alle Baustellen – darunter das Rathaus und das Gutenberg-Museum – seien nun als Baudenkmäler unter Schutz gestellt. Er scherzte sogar, weitere Bauvorhaben einzufrieren, um sie zu "bewahren".

Der örtliche Metzger Peter mischte ebenfalls mit: Er behauptete, neuer Koch beim Fußballverein Mainz 05 zu sein. Sein Posting verbreitete sich rasant und sammelte 447 Likes. Der FDP-Politiker Thomas A. Klann nutzte den Tag hingegen für eine politische Spitze – er "wechselte" zur CDU und kritisierte damit indirekt die Verbreitung von Falschinformationen in der Politik.

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Die Streiche reichten von verspielt bis satirisch, ohne dass über öffentliche Reaktionen berichtet wurde. Feuerwehr, Winzer und Stadtverantwortliche beteiligten sich gleichermaßen, um zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen. Wie in jedem Jahr verschwanden die Scherze spurlos, als der Kalender auf den 2. April umblätterte.

Quelle