05 June 2026, 19:34

Vonovia will Bundeswehr mit neuen Wohnungen bei Personalaufbau unterstützen

Vonovia bietet seine Dienste der Bundeswehr an

Vonovia will Bundeswehr mit neuen Wohnungen bei Personalaufbau unterstützen

Deutschlands größter Vermieter Vonovia bietet Bau und Verwaltung neuer Unterkünfte für die Bundeswehr an

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Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, da das Militär seine Truppe auf mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten ausbauen will. Vonovia-Chef Rolf Buch argumentiert, dass attraktivere Wohnmöglichkeiten helfen könnten, Personal zu gewinnen und langfristig an die Streitkräfte zu binden.

Vonovia verfügt über Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Bundesregierung im Bereich militärischer Unterkünfte. Das Unternehmen hatte bereits bestehende Bundeswehr-Liegenschaften übernommen und verfügt über Expertise im Bau geeigneter Wohnungen. Zudem räumt es den Streitkräften bei Bedarf Nutzungsrechte ein.

In diesem Jahr plant Vonovia den Bau von 3.000 neuen Wohnungen. Das Unternehmen hält Grundstücksreserven für bis zu 70.000 weitere Wohneinheiten vor, doch die Finanzierung bleibt eine Hürde. Buch plädiert für eine enge Kooperation mit dem Militär statt für separate Wohnprojekte privater Anbieter.

Aktuell liegen die Baukosten für neue Wohnungen bei über 5.000 Euro pro Quadratmeter. Damit Mieten bezahlbar bleiben, müssten die Kosten auf unter 3.500 Euro pro Quadratmeter sinken. Die Bundesinitiative „Wohnungsbau-Turbo“ sowie günstigere KfW-Kredite sollen den Bau beschleunigen, doch der Fortschritt bleibt bisher hinter den Erwartungen zurück.

Buch sieht Anzeichen für eine Besserung am Immobilienmarkt. Mit den richtigen politischen Weichenstellungen und Fördermitteln ließe sich seiner Meinung nach nicht nur der Wohnbedarf der Bundeswehr decken, sondern auch der gesamte Markt stärken.

Vonovias Angebot könnte die Wohnungsnot der Bundeswehr im Zuge ihres Personalausbaus lindern. Die vorhandenen Grundstücke und Baupläne des Unternehmens bilden eine solide Grundlage, doch entscheidend werden niedrigere Kosten und staatliche Unterstützung sein. Gelingt das Vorhaben, könnte die Partnerschaft zum Vorbild für künftige Militärwohnprojekte werden.

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