Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort
Gerhart HenckArnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort
Arnsberg und Meschede gehen eine Kooperation ein, um eine neue interkommunale Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen – nicht durch einen zentralen Standort, sondern durch die Vernetzung lokaler Künstlerinnen und Künstler. Die Finanzierung der Initiative kommt von der Landesregierung sowie regionalen Förderern und sichert eine dreijährige Entwicklungsphase.
Die Kunstschule wird ohne festes Domizil arbeiten und stattdessen ein dezentrales Konzept verfolgen, um junge Menschen in der gesamten Region zu erreichen. Künstler aus Arnsberg, Meschede, Sundern und dem Umland sind eingeladen, sich zu beteiligen. Beate Herrmann, die das Projekt leitet, wird Ateliers und Kulturstätten in der Region besuchen, um mögliche Mitwirkende zu gewinnen.
Kirsten Minkel aus Arnsberg und Anne Wiegel aus Meschede übernehmen die lokale Koordination. Ihr Ziel ist es, ein gemeinsames Bildungsprogramm zu entwickeln, das den Standards der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen in Nordrhein-Westfalen entspricht. Zudem soll das Kunstmobil (KUMO) eingesetzt werden, um vor Ort Präsenz zu zeigen und ein 30-stündiges Angebot zur kulturellen Teilhabe anzubieten.
Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zusätzlich unterstützt durch den Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Die Städte Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg steht in der Gründungsphase zur Seite und hilft dabei, das Programm nachhaltig aufzustellen.
Die neue Jugendkunstschule soll mindestens drei Jahre laufen und dezentrale Workshops sowie kreative Angebote bereitstellen. Durch die Vernetzung lokaler Künstler will das Projekt die kulturelle Bildung in der Region stärken. Die Initiatoren hoffen, dass das Modell langfristig ein fester Bestandteil des Kulturlebens in Arnsberg und Meschede wird.






