Troisdorf diskutiert Antisemitismus: Kostenlose Veranstaltung mit Expert:innen
Jacob FiebigTroisdorf diskutiert Antisemitismus: Kostenlose Veranstaltung mit Expert:innen
Kostenlose öffentliche Veranstaltung zu Antisemitismus in Troisdorf
Nächsten Monat findet in Troisdorf eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema Antisemitismus statt. Organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf, widmet sie sich den tiefen historischen Wurzeln des Problems sowie seiner Gegenwart. Expertinnen und Experten leiten Diskussionen und Workshops darüber, wie sich Hassrede und vorurteilsbehaftete Argumente in der modernen Gesellschaft halten.
Die Veranstaltung ist für Dienstag, den 4. November 2025, von 19:15 bis 21:00 Uhr angesetzt und findet im Johanneshaus, Kronprinzenstraße 16, statt. Eine Anmeldung ist bis zum 3. November erforderlich, der Eintritt selbst ist frei.
Eröffnet wird der Abend von Saskia Klemp, Synodale und Mitarbeiterin der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg". Sie gibt einen Überblick über Antisemitismus – von seiner Geschichte bis zu aktuellen Erscheinungsformen. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Argumentationstraining teilnehmen. Dort werden gängige Parolen, Diskussionsmuster und Beispiele für Hassrede analysiert.
Die Veranstalter betonen, dass Antisemitismus nach wie vor stark unterschätzt werde. Durch die Auseinandersetzung mit historischen und zeitgenössischen Fällen hoffen sie, das Bewusstsein für seine anhaltenden Auswirkungen zu schärfen.
Der Abend bietet der Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich mit einem drängenden, aber oft vernachlässigten Thema auseinanderzusetzen. Interessierte müssen sich bis zum Stichtag anmelden. Weitere Informationen gibt es bei der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf.






