15 May 2026, 10:31

"Sieg Heil"-Ruf am Busbahnhof: 37-Jähriger nach Schlägerei mit Jugendlichen im Krankenhaus

Eine Gruppe von Menschen steht vor Polizeifahrzeugen, einige tragen Helme und halten Telefone, mit Barrieren im Vordergrund und einer Brücke und Gebäuden im Hintergrund während einer Protestauflösung in Berlin.

"Sieg Heil"-Ruf am Busbahnhof: 37-Jähriger nach Schlägerei mit Jugendlichen im Krankenhaus

37-Jähriger nach Auseinandersetzung am Zentralen Busbahnhof in der Altstadt hospitalisiert

Am 7. Oktober 2025 wurde ein 37-jähriger Mann nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Zentralen Busbahnhof in der Altstadt ins Krankenhaus eingeliefert. Der Vorfall begann, als er laut Zeugenaussagen einen verbotenen Spruch gerufen haben soll, woraufhin zwei Jugendliche eingriffen. Die Polizei ermittelt nun sowohl gegen den Mann als auch gegen die beteiligten Jugendlichen.

Der Streit eskalierte, als der Mann aus Gelsenkirchen in einem öffentlichen Bereich „Sieg Heil!“ gerufen haben soll. Zwei etwa 16- bis 18-jährige Jugendliche wurden Zeugen des Vorfalls und forderten ihn auf, den Ort zu verlassen. Einer von ihnen wird als zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß beschrieben.

Der Mann versuchte daraufhin, einen der Jugendlichen zu treten. Daraufhin schlugen die beiden zu, woraufhin der Mann stürzte. Der Verletzte wurde von Rettungskräften versorgt, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde.

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Nach der Auseinandersetzung entfernten sich die beiden Jugendlichen in Richtung Hauptbahnhof. Die Behörden erstatteten später Strafanzeige gegen den Mann wegen des Gebrauchs verfassungsfeindlicher Symbole. Gleichzeitig wird gegen die Jugendlichen wegen Körperverletzung ermittelt.

Die Ermittlungen der Polizei laufen noch. Durch die Verwendung verbotener Parolen zog der Mann nicht nur seine eigene Hospitalisierung, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich. Die Jugendlichen müssen sich nun ihrerseits wegen ihrer Rolle in der Auseinandersetzung möglicherweise vor Gericht verantworten.

Quelle