08 May 2026, 00:35

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit falschen Steuererstattungen von 1.368 Euro

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit falschen Steuererstattungen von 1.368 Euro

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) aus

In Solingen sind derzeit gefälschte E-Mails im Umlauf, die vorgeben, vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu stammen. Die Betrüger locken mit vermeintlichen Steuererstattungen in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Nachrichten wirken täuschend echt – sie nutzen offizielle Logos und das Design staatlicher Behörden, um Opfer in die Falle zu locken.

In den betrügerischen Mails heißt es, die Empfänger hätten Anspruch auf eine Rückerstattung, müssten jedoch schnell handeln. Die angebliche Frist von 72 Stunden soll Druck erzeugen. Die Opfer werden aufgefordert, ihre Bankdaten über einen eingebetteten Button in der Nachricht zu bestätigen.

IT-Sicherheitsexperten warnen, dass solche Zeitvorgaben ein klassisches Mittel bei Phishing-Angriffen sind. Das echte Bundeszentralamt für Steuern fordert niemals per E-Mail Bankdaten an. Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerwarteten Steuer-Nachrichten – insbesondere dann, wenn Absenderadressen ungewöhnlich wirken, verdächtige Links enthalten sind oder persönliche Daten abgefragt werden.

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Falls Sie eine solche E-Mail erhalten: - Klicken Sie keine Links an und geben Sie keine persönlichen Daten preis. - Löschen Sie die Nachricht, prüfen Sie Ihren Spam-Ordner und wenden Sie sich direkt an Ihr örtliches Finanzamt oder das offizielle BZSt, um den Sachverhalt zu klären.

In Solingen häufen sich Meldungen über ähnliche Betrugsversuche, bei denen sich Kriminelle als verschiedene Behörden oder Dienstleister ausgeben. Die Masche basiert auf falschen Erstattungsversprechen und künstlich erzeugtem Zeitdruck, um an sensible Daten zu gelangen.

Die Behörden appellieren an die Bürger, wachsam zu bleiben und unerwartete Steuerkommunikation ausschließlich über die offiziellen Kanäle zu überprüfen. Verdächtige E-Mails sollten ignoriert und gemeldet werden – so lassen sich finanzielle Schäden vermeiden.

Quelle