Papst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein ungewöhnliches Zusammentreffen in Madrid
Gerhart HenckPapst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein ungewöhnliches Zusammentreffen in Madrid
Papst Leo XIV. unternahm vom 6. bis 12. Juni eine einwöchige Reise nach Spanien. Während seines Besuchs traf er in Madrid mit dem weltbekannten Musikstar Bad Bunny zusammen. Das ungewöhnliche Zusammentreffen ergab sich, nachdem der Pontifex scherzte, manche junge Menschen würden einem Konzert des Sängers wohl den Vorzug vor seinen eigenen Veranstaltungen geben.
Der Besuch des Papstes begann am 6. Juni mit einem „Fest des Glaubens“ in Madrid, zu dem rund 500.000 Gläubige strömten. Noch am selben Abend gab Bad Bunny ein separates Konzert in der Stadt, das etwa 60.000 Fans anzog.
Am folgenden Tag, dem 7. Juni, verzeichnete Papst Leo XIV. noch größeren Zulauf: Eine päpstliche Messe und eine eucharistische Prozession lockten rund 1,2 Millionen Menschen an. Das Treffen mit Bad Bunny fand schließlich am 8. Juni im Madrider Fußballstadion Santiago Bernabéu statt.
Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio, wuchs katholisch in Puerto Rico auf. Als Kind sang er im Chor der Pfarrei Santísima Trinidad in Vega Baja. Heute ist er ein globaler Superstar, gewann seit 2021 sechs Grammy Awards und führte viermal die US-amerikanischen Billboard 200-Charts mit seinen Alben an. Seine Musik verbindet Reggaeton und Latin Trap und hat ihm eine riesige internationale Fangemeinde eingebracht.
Das Treffen unterstrich den Kontrast zwischen Glauben und Popkultur: Während der Papst Millionen zu religiösen Veranstaltungen zog, mobilisierte Bad Bunny mit seinem Konzert ebenfalls eine beträchtliche Menschenmenge. Die Begegnung markierte einen seltenen Moment, in dem Musik und religiöse Tradition auf der Weltbühne aufeinandertrafen.






