26 April 2026, 10:28

Mietpreise in NRW steigen langsamer – in manchen Städten sinken sie sogar

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Mietpreisanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietpreise in NRW steigen langsamer – in manchen Städten sinken sie sogar

Mietpreisanstieg in Nordrhein-Westfalen deutlich verlangsamt

In den vergangenen Monaten haben sich die Mietpreiserhöhungen in Nordrhein-Westfalen spürbar abgeschwächt. Zwischen Juli und September 2023 lag der durchschnittliche Anstieg bei nur noch 0,7 Prozent – nach 0,9 Prozent im Vorquartal. In einigen Städten sanken die Mieten sogar, was darauf hindeutet, dass viele Mieterinnen und Mieter höhere Kosten kaum noch tragen können.

Die aktuellen Zahlen zeigen ein uneinheitliches Bild in der Region: Während die Mieten in Hamm um 1,8 Prozent stiegen, verzeichneten Mönchengladbach und Wuppertal jeweils einen Anstieg von 1,6 Prozent. Düsseldorf wies mit plus 0,7 Prozent den zweitstärksten Zuwachs unter den acht größten Städten Deutschlands auf. Doch in Bielefeld, Bocholt und Münster gingen die Mieten tatsächlich zurück – um 1,3, 0,6 bzw. 0,4 Prozent.

Im Landesdurchschnitt variierten die Kaltmieten stark. Köln blieb mit 15,21 Euro pro Quadratmeter die teuerste Stadt, gefolgt von Düsseldorf mit 14,40 Euro. Am unteren Ende der Skala lagen Gelsenkirchen und Duisburg mit durchschnittlich 7,42 bzw. 8,21 Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Mieten um 4 Prozent – der geringste Jahresanstieg seit Ende 2021.

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Unter Berücksichtigung der Inflation fiel der reale Mietanstieg zwischen Juli und September nur minimal aus. Fachleute vermuten, dass viele Mieterhaushalte schlicht nicht mehr zahlen können oder wollen, was Vermieter unter Druck setzt, die Preise stabil zu halten.

Die gebremste Mietpreisentwicklung spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Belastung wider. Da die Inflation reale Steigerungen auffrisst, fallen die Erhöhungen für Mieter weniger drastisch aus als in den Vorjahren. Der Trend deutet auf einen Wandel am Wohnungsmarkt hin, bei dem die Bezahlbarkeit zunehmend in den Fokus rückt.

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