30 March 2026, 14:35

Medizinische Fachangestellte überholen kaufmännische Berufe als beliebteste Frauen-Ausbildung 2025

Ein detaillierter architektonischer Grundriss des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, der den Aufbau von Zimmern, Fluren und zahlreichen elektrischen Kabeln an der Außenseite des Gebäudes zeigt.

Medizinische Fachangestellte überholen kaufmännische Berufe als beliebteste Frauen-Ausbildung 2025

Eine neue Studie zeigt einen deutlichen Wandel bei den Ausbildungspräferenzen in Deutschland. Medizinische Fachangestellte (MFA) wurden 2025 zur beliebtesten Ausbildungswahl von Frauen – und überholten damit kaufmännische Berufe im Büromanagement. Noch stärker wuchs der Bereich Pflege, in dem zehntausende neue Auszubildende den Einstieg fanden.

Die Untersuchung stammt vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft. Die Ergebnisse wurden in der Montagsausgabe der Rheinischen Post veröffentlicht. Demnach begannen 2025 insgesamt 16.680 Frauen eine MFA-Ausbildung – und machten den Beruf damit zur ersten Wahl unter weiblichen Auszubildenden.

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Sowohl in der Pflege als auch bei medizinischen Fachangestellten herrscht ein massiver Personalmangel. Demografische Veränderungen und hohe administrative Belastungen im Gesundheitssektor haben die Lage zusätzlich verschärft. Dennoch verzeichnete die Pflege einen weitaus stärkeren Zulauf: 64.300 neue Auszubildende begannen 2025 eine Ausbildung in diesem Bereich – ein schnelleres Wachstum als bei den MFA-Berufen.

Die Studie verzeichnete zudem einen deutlichen Rückgang unbesetzter MFA-Stellen. Bis zum dritten Quartal 2025 sanken die offenen Positionen im Vergleich zu Juni um 88 Prozent. In diesem Zeitraum blieben nur noch 206 Ausbildungsplätze für medizinische Fachangestellte unbesetzt.

Der starke Anstieg an Auszubildenden in Pflege und MFA deutet auf ein wachsendes Interesse an Gesundheitsberufen hin. Trotz anhaltendem Fachkräftemangel zeigt der Rückgang unbesetzter MFA-Stellen erste Verbesserungen. Die Studienergebnisse fanden nach ihrer Veröffentlichung in der Rheinischen Post am Montag große Beachtung.

Quelle