Indiens Gießereiindustrie boomen: Warum Coimbatore zum globalen Hotspot wird
Jacob FiebigIndiens Gießereiindustrie boomen: Warum Coimbatore zum globalen Hotspot wird
Indiens Gießereiindustrie wächst rasant – das Land ist mittlerweile der drittgrößte Produzent von Gussteilen weltweit. Mit der steigenden Nachfrage nach moderner Ausrüstung und nachhaltigen Technologien werden internationale Fachmessen immer wichtiger, um Lieferanten mit indischen Herstellern zu vernetzen. Zwei zentrale Veranstaltungen, die Inter Foundry und die Inter DieCast, spielen dabei eine Schlüsselrolle.
Coimbatore gilt als einer der bedeutendsten Produktionsstandorte Indiens und beherbergt über 600 Gießereien sowie unzählige Zulieferbetriebe. Die starke industrielle Basis der Stadt spiegelt den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung des Landes wider: Indien verzeichnet mit etwa 6 bis 7 Prozent aktuell die höchste Wachstumsrate unter den großen Industrienationen.
Die Inter Foundry, die alle zwei Jahre stattfindet, ist der zentrale Branchentreff für die Gießereiindustrie, insbesondere in Südasien. Die Messe deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von Rohstoffen bis zum Endprodukt. Parallel dazu konzentriert sich die Inter DieCast auf Druckgusstechnologien, darunter den stark wachsenden Aluminiumsektor. Gemeinsam repräsentieren beide Messen die volle Bandbreite der Gießerei- und Druckgussbranche.
Die Messe Düsseldorf, Veranstalter beider Fachmessen, festigt ihre Position als führende Plattform für den globalen Handel in Metallurgie und Gießereitechnik. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem indische Hersteller verstärkt in Automatisierung, Effizienzsteigerung und umweltfreundliche Lösungen investieren.
Die Kombination aus Inter Foundry und Inter DieCast schafft eine wichtige Schnittstelle zwischen internationalen Anbietern und dem boomenden indischen Gießereimarkt. Angesichts der beschleunigten Produktionskapazitäten und des wirtschaftlichen Aufschwungs werden diese Messen weitere Investitionen in Modernisierung und Nachhaltigkeit vorantreiben. Die nächsten Ausgaben dürften noch mehr Branchenvertreter anziehen.






