10 April 2026, 12:31

Die Linke will 2027 mit ehrgeizigen Zielen ins NRW-Parlament zurückkehren

Gruppe von Menschen vor dem Reichstaggebäude in Berlin mit einem Banner mit der Aufschrift "Zukunft ist ein Menschenrecht."

Die Linke will 2027 mit ehrgeizigen Zielen ins NRW-Parlament zurückkehren

Die Linke in Nordrhein-Westfalen peilt Comeback bei der Landtagswahl 2027 an

Nach dem Verlust ihrer Landtagsmandate 2017 und 2022 strebt die Linke in Nordrhein-Westfalen bei der nächsten Wahl 2027 die Rückkehr in den Landtag an. Das Ziel: eine halbe Million Stimmen. Einige Parteimitglieder setzen sich sogar ehrgeizigere Ziele – etwa den Gewinn von Direktmandaten oder ein Ergebnis von elf Prozent der Landesstimmen.

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Erstmals zog die Linke 2010 in den nordrhein-westfälischen Landtag ein, verlor ihre Sitze jedoch bereits zwei Jahre später. 2012 erreichte sie nur 2,5 Prozent der Stimmen und scheiterte damit an der Fünf-Prozent-Hürde. Noch im selben Jahr führte das Scheitern eines Haushaltsentwurfs der Partei zu Neuwahlen – doch auch diesmal gelang die Rückkehr nicht.

2017 und 2022 verpasste die Linke den Wiedereinzug in den Landtag und kam zuletzt auf lediglich 2,1 Prozent. Auf kommunaler Ebene jedoch wächst ihr Einfluss: Bei den Kommunalwahlen 2022 erreichte die Partei im Schnitt 5,6 Prozent und errang acht Direktmandate in Stadträten. Mittlerweile stellt sie 734 Kommunalvertreter:innen – fast doppelt so viele wie noch 2020.

Nun richtet sich der Blick auf 2027. Eine halbe Million Stimmen würde für den Wiedereinzug in den Landtag reichen. Manche Delegierte streben noch mehr an: Direktmandate oder gar elf Prozent der Landesstimmen – ein Verweis auf frühere Erfolge der Partei in Köln.

Die Strategie der Linken baut auf ihrer kommunalen Stärke auf. Mit mehr Sitzplätzen in Räten und einer wachsenden Basis will sie die Verluste auf Landesebene umkehren. Die Wahl 2027 wird zeigen, ob der erneute Anlauf nach einem Jahrzehnt Abwesenheit die Rückkehr in den Landtag bringt.

Quelle