09 May 2026, 02:25

Dagmar Becker tritt nach zehn prägenden Jahren als Solinger Dezernentin zurück

Schwarzes und weißes Foto einer Stadtstraße mit Fußgängern, Gebäuden, Bäumen, Strommasten und Drähten, das die historische Architektur und Stadtplanung der Stadt widerspiegelt.

Dagmar Becker tritt nach zehn prägenden Jahren als Solinger Dezernentin zurück

Dagmar Becker, die städtische Dezernentin der Grünen und zuständige Leiterin für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration, hat nach zehn Jahren im Amt offiziell ihren Rücktritt erklärt. Ihre Amtszeit war geprägt von großen Projekten und einem konsequenten Einsatz für Gleichberechtigung innerhalb der Solinger Verwaltung.

Während ihrer Tätigkeit übernahm sie 2022 zusätzlich das Amt der Stadtkämmerin und erweiterte damit ihren Verantwortungsbereich noch weiter. Unter Beckers Führung flossen über 600 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur. In ihrer Amtszeit wuchsen Jugendzentren wie das Rollhaus und die Monkeys, und das Vogelsang-Freibad wurde als neue Einrichtung für die Stadt gewonnen. Ihr Dezernat steuerte zudem zentrale Sanierungen, darunter das Theater Solingen, das Ittertal und die Klingenhalle, sowie zahlreiche weitere Kultur- und Sporteinrichtungen.

Als einzige Frau im Führungsgremium setzte sie sich stets für die Förderung von Frauen in Führungspositionen ein. Durch ihr Engagement stieg die Vielfalt in der Stadtverwaltung, und langfristige Gleichstellungsmaßnahmen wurden vorangetrieben. Vor ihrem Abschied bereitete sie ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, sorgfältig auf einen reibungslosen Übergang vor.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein zentrales Ziel ihrer Arbeit – die vollständige Betreuungsgarantie für Kitas in Solingen – soll bereits im kommenden Jahr erreicht werden. Trotz finanzieller Herausforderungen wurde ihre Amtszeit zu einer prägenden Phase der lokalen Politik. Beckers Ausscheiden markiert das Ende einer Ära bedeutender Investitionen und Reformen in Solingen. Die Stadt blickt nun auf erweiterte Einrichtungen, eine stärkere Frauenrepräsentation und klare Perspektiven in der Kinderbetreuung zurück. Ihre Nachfolgerin übernimmt ein Dezernat, das von einem Jahrzehnt ehrgeiziger Projekte und politischer Weichenstellungen geprägt ist.

Quelle