08 May 2026, 20:27

Amos Oz' Zwischen Freunden wird am 13. Mai in einer Live-Lesung lebendig

Plakat mit einem detaillierten Kartenbild von Israel mit englischer und hebräischer Text, das Städte, Flüsse und geografische Merkmale zeigt.

Amos Oz' Zwischen Freunden wird am 13. Mai in einer Live-Lesung lebendig

Ein literarischer Abend am 13. Mai lässt Amos Oz’ Zwischen Freunden in einer Live-Lesung lebendig werden. Veranstaltet vom Katholischen Bildungswerk für Erwachsene und dem Ganey Tikva-Verein, wird Heinz D. Haun Auszüge aus dem Buch vortragen. Die ausgewählte Geschichte Esperanto handelt von einem Schuhmacher, der in einem Kibbuz davon träumt, die Menschen durch eine gemeinsame Sprache zu einen.

Die ersten Kibbuzim entstanden im Heiligen Land lange vor der Gründung Israels im Jahr 1948. Diese kollektiven Siedlungen strebten eine ideale Gesellschaft an – ohne Geld, Privateigentum oder Ungleichheit. Die Mitglieder lebten in Gemeinschaft, teilten Arbeit, Ressourcen und Alltag und verfolgten damit eine radikale Vision.

Obwohl die Kibbuz-Bewegung später an Bedeutung verlor, prägte sie die frühe israelische Gesellschaft nachhaltig. Amos Oz’ Zwischen Freunden fängt diese Ära ein und zeigt die Kämpfe der Kibbuz-Mitglieder in den späten 1950er-Jahren. Die Erzählung Esperanto begleitet Martin, einen Schuhmacher, der eine Esperanto-Gruppe gründen möchte, um die Gräben in seiner Gemeinschaft zu überbrücken.

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Die anstehende Lesung rückt diese Geschichte in den Mittelpunkt, wobei Heinz D. Haun Martins Sehnsüchte auf die Bühne bringt. Die Veranstaltung spiegelt sowohl die Ideale als auch die Widersprüche einer Bewegung wider, die Israels frühe Identität geprägt hat.

Der literarische Abend findet am 13. Mai statt und bietet einen Einblick in das Kibbuz-Leben durch Oz’ Werk. Hauns Interpretation von Esperanto erkundet die Themen Einheit und Idealismus, die einst diese Gemeinschaftssiedlungen definierten. Die Veranstaltung erinnert daran, wie der Kibbuz-Traum, obwohl er verblasste, tiefe Spuren in der Geschichte des Landes hinterließ.

Quelle