WhatsApp-Betrug: Rohrbacher Mann verliert tausende Euro an falsche Broker
Karl-Peter MöchlichenWhatsApp-Betrug: Rohrbacher Mann verliert tausende Euro an falsche Broker
Ein Mann aus Rohrbach hat durch einen WhatsApp-Investitionsbetrug mehrere tausend Euro verloren. Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich in Messengerdiensten als Broker ausgeben, und rät zu Vorsicht bei unaufgeforderten Angeboten und unrealistischen Gewinnversprechen.
Der Betrug begann, als das Opfer über WhatsApp ein vermeintlich lukratives Investmentangebot erhielt. Der Betrüger, der sich als Online-Broker ausgab, forderte eine erste Zahlung von 250 Euro. Nach der Überweisung wurde dem Opfer mitgeteilt, sein Investment habe sich bereits deutlich vermehrt.
Angespornt durch die angeblichen Renditen, überwies er insgesamt über 3.000 Euro. Als er jedoch versuchte, seine Gewinne abzuziehen, brach der Betrüger den Kontakt ab. Der Gesamtverlust des Opfers beläuft sich mittlerweile auf mehrere tausend Euro.
Die Polizei verzeichnet einen Anstieg solcher Fälle: Allein in den vergangenen Wochen summierten sich die nachgewiesenen Schäden durch Messenger-Betrug auf rund 2,5 Millionen Euro. Die Behörden vermuten, dass viele Vorfälle nicht gemeldet werden.
Um weitere Opfer zu verhindern, raten die Beamten, niemals persönliche Daten oder Ausweisdokumente an unbekannte Personen weiterzugeben. Zudem sollte vor einer Investition die Identität und die Geschäftsadresse des Anbieters überprüft werden. Dringend empfohlen wird, vor finanziellen Entscheidungen die Bank oder die örtliche Polizei zu konsultieren.
Der Fall zeigt die Gefahren von unaufgeforderten Investmentangeboten über Messengerdienste. Die Polizei erinnert daran, nur Geld zu investieren, dessen Verlust man verschmerzen kann. Wer Ziel solcher Betrugsversuche wird, sollte den Vorfall umgehend melden.