Von Messerattacken bis zu kuriosen Babyaccessoires: Bayerns skurrile Woche
Gerhart HenckVon Messerattacken bis zu kuriosen Babyaccessoires: Bayerns skurrile Woche
Eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse hat Bayern in dieser Woche in Atem gehalten. In einem Vorfall wird einer Frau vorgeworfen, ihren Verlobten in einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer angegriffen zu haben. Unterdessen ist ein kurioses regionales Babyaccessoire in den Handel gekommen, und ein Paar, das sich online kennengelernt hatte, hat in Schwandorf den Bund fürs Leben geschlossen. Zudem laufen weiterhin Ermittlungen zu einem dramatischen Fischsterben bei Rostock sowie zu möglichen Beeinträchtigungen auf dem US-Militärstützpunkt in Grafenwöhr.
Die bayerische Polizei ermittelt nach einem Messerangriff einer Frau auf ihren Verlobten in einer Flüchtlingsunterkunft. Die Beweggründe für die Tat sind noch unklar, doch die Behörden haben den Vorfall in der Region bestätigt.
Aus der Rubrik "Kurioses": Ein neuer Lätzchen mit dem dialektalen Spruch "Oberpfälzer Wuzerl" ist nun erhältlich. Das aus weicher Baumwoll-Jersey gefertigte Lätzchen misst 25 x 15 Zentimeter und wird mit Klettverschluss befestigt. Erhältlich ist es ausschließlich bei Oberpfalz Medien und in den Geschäften der Amberger Zeitung in Weiden und Amberg. Käufer mit einer Vorteilscard erhalten es einen Euro günstiger als den regulären Verkaufspreis.
Auch die Liebe machte Schlagzeilen: Stefanie Fritsch und Daniel Kamseder gaben sich in Schwandorf das Ja-Wort. Das Paar hatte sich zunächst über Facebook kennengelernt, bevor es beschloss, zu heiraten.
Unterdessen vermuten Ermittler, dass Sauerstoffmangel durch Wind und aufsteigende Strömungen für das massive Fischsterben bei Rostock verantwortlich sein könnte. Die ökologischen Folgen werden noch bewertet.
In Grafenwöhr könnte der anhaltende Haushaltsstreit der US-Regierung amerikanische Mitarbeiter der dortigen US-Army-Garnison in unbezahlten Zwangsurlaub schicken. Deutsche Angestellte sollen von den Maßnahmen jedoch nicht betroffen sein.
Während die Messerattacke in Bayern weiter aufgeklärt wird, bietet das neue Lätzchen Eltern ein Stück regionalen Stolz. Die frisch vermählten Stefanie Fritsch und Daniel Kamseder schreiben eine glücklichere Geschichte, und Umweltexperten untersuchen weiterhin die Ursachen des Fischsterbens bei Rostock. Sollte der US-Haushaltsstreit anhalten, könnten Soldaten in Grafenwöhr vorübergehend beurlaubt werden – deutsche Mitarbeiter bleiben jedoch im Dienst.






