VfL Bochum plant mit 4,5 Millionen Euro Defizit nach Bundesliga-Abstieg
Jacob FiebigAbgestiegener VfL Bochum verkündet Rekordgewinn - VfL Bochum plant mit 4,5 Millionen Euro Defizit nach Bundesliga-Abstieg
VfL Bochum legt Finanzzahlen für die kommende Saison nach dem Bundesliga-Abstieg vor
Der VfL Bochum hat seine finanziellen Prognosen für die anstehende Spielzeit nach dem Abstieg aus der Bundesliga veröffentlicht. Der Verein rechnet für 2024/25 mit einem Defizit von 4,5 Millionen Euro. Trotz dieses Fehlbetrags zeigt die jüngste Entwicklung bei Einnahmen und Kosten ein gemischtes, aber widerstandsfähiges Finanzbild.
In der Saison 2023/24 erzielte Bochum trotz des Abstiegs fast 93,4 Millionen Euro an Erträgen. Die Ausgaben für denselben Zeitraum beliefen sich auf rund 86,9 Millionen Euro. Eine separate, mit dem Verein verbundene Gesellschaft verbuchte zudem einen Gewinn von knapp 6,5 Millionen Euro.
Für die Spielzeit 2024/25 in der 2. Bundesliga prognostiziert der Klub Einnahmen von etwas mehr als 62,7 Millionen Euro. Die geplanten Ausgaben liegen bei rund 67,2 Millionen Euro, was zu dem erwarteten Defizit führt. Der Rückgang der Erträge spiegelt die finanziellen Folgen des Spielbetriebs in einer niedrigeren Liga wider.
Die finanzielle Perspektive des Vereins unterstreicht die Herausforderungen, die mit dem Leben außerhalb der ersten Liga einhergehen. Bei sinkenden Einnahmen und weiterhin hohen Kosten muss Bochum sein Budget sorgfältig steuern. Das Defizit von 4,5 Millionen Euro verdeutlicht die durch den Abstieg entstandene finanzielle Lücke.






