VfL Bochum feiert Befreiungsschlag: 2:0 gegen Magdeburg katapultiert sie aus der Abstiegszone
Branko JüttnerVfL Bochum feiert Befreiungsschlag: 2:0 gegen Magdeburg katapultiert sie aus der Abstiegszone
VfL Bochum sichert sich wichtigen 2:0-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg vor 26.000 Fans im Ruhrstadion
Mit dem Erfolg kletterte die Mannschaft auf Platz 14 und verließ nach über zwei Monaten erstmals wieder die Abstiegszone. Die Tore von Kjell Wätjen und Gerrit Holtmann besiegelten in einem hart umkämpften Spiel den verdienten Dreier.
Die Bochumer begannen druckvoll – Philipp Stromp und Farid Alfa-Ruprecht trafen in der ersten Halbzeit jeweils nur die Latte. Trotz der frühen Chancen blieb es lange torlos, bis Wätjen mit dem Führungstreffer die Blockade durchbrach. Holtmann erhöhte später auf 2:0 und machte den Sieg perfekt.
Der Erfolg ist bereits das dritte Bundesliga-Spiel in Folge ohne Niederlage unter Trainer Uwe Rösler, der die Mannschaft in eine positive Entwicklung geführt hat. In den letzten drei Partien holte Bochum sieben Punkte, darunter ein 1:0 im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg. Magdeburg hingegen kassierte unter dem neuen Chefcoach Petrik Sander die erste Pleite und verlor damit eine dreispielige Unbesiegten-Serie.
Die Magdeburger Pechsträhne setzte sich fort, als Falko Michel in der 81. Minute einen Elfmeter an die Latte schoss. Die Niederlage bedeutet, dass der Club seit 1996 nicht mehr im Bochumer Ruhrstadion gewinnen konnte.
Mit der Aufwärtstendenz unter Rösler hat sich Bochum vorerst aus dem Abstiegsstrudel befreit und liegt nun auf Rang 14 – mit Schwung für die kommenden Aufgaben. Für Magdeburg hingegen ist die Niederlage ein Rückschlag nach einem vielversprechenden Start unter Sander.






