US-Amerikaner mit scharfer Patrone am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Ein 65-jähriger US-Amerikaner wurde am Flughafen Köln/Bonn gestoppt, nachdem er versucht hatte, mit einer scharfen 9-Millimeter-Patrone in den Sicherheitsbereich zu gelangen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle entdeckten Sicherheitskräfte die Munition in seinem Handgepäck. Der Mann gab an, Hobbyschütze zu sein, konnte den Besitz der Patrone jedoch nicht erklären.
Die Bundespolizei bestätigte, dass es sich um eine funktionsfähige 9-Millimeter-Patrone handelte. Die Munition wurde gemäß den Flughafen-Sicherheitsvorschriften sofort beschlagnahmt. Der Mann wurde anschließend zu dem Vorfall befragt.
Die Behörden erhoben später Anklage wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Luftsicherheitsgesetz. Um seinen Flug nach Palma de Mallorca nicht zu verpassen, hinterlegte er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro. Die Bundespolizei wies in diesem Zusammenhang alle Reisenden darauf hin, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereiche von Flughäfen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Luftverkehrsbestimmungen. Dem Mann drohen nun strafrechtliche Konsequenzen. Weitere Informationen sind auf der Website der Bundespolizei unter der Rubrik „Sicher Reisen – Mit dem Flugzeug“ unter www.bundespolizei.de abrufbar.






