28 April 2026, 04:38

SPD Willich lehnt Streichung des Deutschlandtickets für Schüler:innen ab

Altes Schwarz-Weiß-Foto von Menschen, die eine Straße in Hamburg, Deutschland, entlanggehen, mit Gebäuden, Straßenlaternen, Straßenlaternen und Kraftfahrzeugen, die entlang der Straße aufgereiht sind, unter einem bewölkten Himmel.

SPD Willich lehnt Streichung des Deutschlandtickets für Schüler:innen ab

Die Willicher SPD hat sich gegen Pläne ausgesprochen, das Deutschlandticket für Schüler:innen abzuschaffen. Lukas Maaßen, Vorsitzender der SPD-Fraktion, warnte, dass der Wegfall der Förderung junge Menschen besonders hart treffen würde. Zudem argumentierte er, dass dieser Schritt das 25-Millionen-Euro-Haushaltsloch der Stadt nicht schließen werde.

Aktuell erhalten berechtigte Schüler:innen in Willich das Deutschlandticket, das bundesweites Reisen ermöglicht. Sollte das Programm enden, bliebe nur das SchokoTicket als geförderte Alternative – dieses gilt jedoch lediglich im VRR-Gebiet und bietet damit deutlich weniger Flexibilität als die aktuelle Lösung.

Maaßen betonte, dass das Deutschlandticket vor allem Familien ohne Auto oder solche, die bewusst auf ein Fahrzeug verzichten, entlaste. Es sei eine "Lebensader für die Selbstständigkeit junger Menschen", da es Fahrten zur Schule, in der Freizeit oder zu Freund:innen und Familie abdecke. Eine Streichung des Tickets würde ihre Mobilität und sozialen Möglichkeiten direkt einschränken, so Maaßen.

Die SPD sieht die Debatte nicht nur als Frage des Schülertransports. Laut Maaßen spiele das Ticket eine zentrale Rolle im Alltag junger Menschen – von außerschulischen Aktivitäten bis hin zu persönlicher Freiheit. Eine Abschaffung würde Kürzungen in einem Bereich erzwingen, der "echte Konsequenzen für ihre Entwicklung" habe, warnte er.

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Der vorgeschlagene Wechsel vom Deutschlandticket zum eingeschränkteren SchokoTicket würde die Reiseoptionen für Schüler:innen verringern, ohne das Haushaltsdefizit nennenswert zu verringern. Die SPD hält das aktuelle System für eine unverzichtbare Unterstützung junger Einwohner:innen.

Quelle