"Söhne ohne Väter": Wie der Krieg eine ganze Generation prägte
Ein neuer Dokumentarfilm erkundet das Leben von Kindern, die nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Väter aufwuchsen. Fast ein Drittel aller Kinder jener Zeit sah sich dieser Realität gegenüber. Der unter dem Titel „Söhne ohne Väter“ veröffentlichte Film gibt ihre persönlichen Geschichten und Kämpfe wieder.
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen Interviews mit Männern, die in vaterlosen Haushalten groß wurden. Viele erinnern sich an eine tiefe, mitunter überwältigende Bindung zu ihren Müttern. Andere schildern die Komplexität, wenn Stiefväter die Vaterrolle übernahmen – eine Konstellation, die oft emotionale Spannungen in der Familie auslöste.
„Söhne ohne Väter“ feiert am Sonntag, dem 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr Premiere. Die Vorstellung findet in der evangelischen Johanneskirche in Troisdorf statt; der Eintritt ist für alle Besucher kostenfrei.
Der Film wirft ein Licht auf eine Generation, die von Abwesenheit und Anpassung geprägt wurde. Er bietet authentische Berichte darüber, wie das Fehlen des Vaters Familienstrukturen und die persönliche Entwicklung beeinflusste. Die Veranstaltung schafft einen öffentlichen Raum, um über diese historischen Erfahrungen nachzudenken.
