17 June 2026, 16:42

Serienbrände in Sümmerner Gerberei halten Feuerwehr 24 Stunden in Atem

FW-MK: Viel zu tun für die Feuerwache in Iserlohn am Freitag

Serienbrände in Sümmerner Gerberei halten Feuerwehr 24 Stunden in Atem

In einer Gerberei in Sümmern brach eine Serie von Bränden aus, die Sachschäden verursachten und zu leichten Verletzungen führten. Die Rettungskräfte reagierten schnell, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit zu gewährleisten. Die Vorfälle hielten die örtlichen Einsatzteams einen ganzen 24-Stunden-Schichtzyklus in Atem.

Der erste Brand entstand im Abgassystem der Gerberei am Stenglingser Weg. Feuerwehrkräfte aus Iserlohn sowie die örtliche Wehr aus Sümmern rückten an, um das Feuer zu bekämpfen. Sie konnten es erfolgreich löschen, woraufhin das Sümmerner Team zu seiner Wache zurückkehrte.

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Kurz darauf kam es in einer Räucherkammer derselben Gerberei zu einer Explosion. Rund 50 Quadratmeter des Daches fingen Feuer, zudem brannte ein Schornstein. Die Feuerwehr leitete einen Großeinsatz ein, um die Flammen einzudämmen. Der beschädigte Schornstein wurde gesichert, um einen Einsturz zu verhindern.

Bei der Explosion erlitten zwei Mitarbeiter leichte Verletzungen und wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Iserlohn gebracht. Zur Überwachung möglicher Wiederentflammungen wurde eine Brandwache eingerichtet, doch weitere Glutnester wurden nicht entdeckt. Unterdessen löste Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger an einem Betrieb am Stenglingser Weg einen separaten Feueralarm aus.

Innerhalb desselben 24-Stunden-Zeitraums musste die Berufsfeuerwehr zudem einen Verkehrsunfall, einen ausgelöstem Rauchmelder sowie eine brennende Baustellentoilette bewältigen. Insgesamt gab es 64 Einsätze für Rettungsdienst und Krankentransport.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache der beiden Brände in der Sümmerner Gerberei eingeleitet. Die verletzten Mitarbeiter wurden medizinisch versorgt, und nach Beendigung der Brandwache wurden keine weiteren Feuer gemeldet. Die Einsatzkräfte bestätigten, dass die Lage unter Kontrolle sei.

Quelle