29 June 2026, 14:27

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau Garzweiler

RWE errichtet Photovoltaik-Anlagen mit 86,5 Megawatt entlang der Autobahn durch die Rheinregion

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau Garzweiler

RWE plant den Bau neuer Solarparks auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Garzweiler in der rheinischen Braunkohleregion. Die Anlagen sollen eine Gesamtleistung von 86,5 Megawatt erreichen. Die Bauarbeiten finden östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen statt; die Inbetriebnahme ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

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Das Unternehmen betreibt in der Region bereits sieben Solarparks, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Die neuen Anlagen entstehen auf rekultivierten Flächen der ehemaligen Abbaugebiete. Sie werden an die bestehende Netzinfrastruktur des Tagebaus Garzweiler angeschlossen und nutzen so die einst für den Kohleabbau vorgesehenen Areale.

In der Nähe befindet sich eine Pilotanlage, die derzeit Agri-Photovoltaik erprobt – ein System, das Landwirtschaft und Solarstromerzeugung kombiniert. RWE strebt an, die Kapazität für erneuerbare Energien in der Region auf mindestens 500 Megawatt auszubauen, wobei Standorte entlang von Autobahnen Priorität haben, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die öffentliche Akzeptanz zu erhöhen.

Laut Katja Wünschel, CEO von RWE Renewables Europe & Australia, stoßen Projekte in Autobahnnähe oft auf weniger Verzögerungen bei der Genehmigung. Lars Kulik, Vorstandsmitglied von RWE Power, ergänzte, dass die ehemaligen Tagebaugebiete ideale Voraussetzungen für großflächige Solaranlagen böten.

Nach ihrer Fertigstellung werden die Solarparks 86,5 Megawatt ins regionale Stromnetz einspeisen. Sie sind Teil von RWEs umfassender Strategie, den Ausbau erneuerbarer Energien im Rheinland voranzutreiben. Durch die Nutzung rekultivierter Flächen und bestehender Infrastruktur soll die Umsetzung beschleunigt werden.

Quelle