07 April 2026, 18:43

Rheinmetall dringt mit finnischem Partner Iceye in die Satellitenaufklärung vor

Diagramm einer Weltraumstation mit miteinander verbundenen Satelliten, Schüssel, Gebäude, Fahrzeug, Laptop und anderen Objekten, beschriftet mit "Satelliten-Gefahren und Gefahren."

Rheinmetall bald auch Weltraum-Satelliten - Rheinmetall dringt mit finnischem Partner Iceye in die Satellitenaufklärung vor

Rheinmetall steigt in die Raumfahrtbranche ein: Joint Venture mit finnischem Satellitenhersteller Iceye

Der Rüstungskonzern Rheinmetall dringt mit einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Satellitenunternehmen Iceye in den Weltraumsektor vor. Die neu gegründete Rheinmetall Iceye Space Solutions wird sich auf die Entwicklung militärischer Aufklärungssatelliten spezialisieren. Die Partnerschaft wurde diese Woche in Düsseldorf offiziell bekannt gegeben.

Das Joint Venture konzentriert sich auf SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar), die für militärische Überwachungszwecke konzipiert sind. Iceye baut und betreibt bereits solche Systeme, von denen einige derzeit in der Ukraine im Einsatz sind. Rheinmetall hält 60 Prozent der Anteile am neuen Unternehmen, während Iceye die verbleibenden 40 Prozent behält.

Der Firmensitz der neuen Gesellschaft wird in Neuss sein, wo noch in diesem Jahr der Betrieb aufgenommen werden soll. Die Produktion soll zügig hochgefahren werden – der erste Satellit ist für 2025 avisiert. Rheinmetalls globales Vertriebsnetz soll dabei helfen, die Satelliten weltweit zu vermarkten.

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Für Rheinmetall markiert dieser Schritt den Einstieg in die Raumfahrtindustrie und eine Erweiterung seines Verteidigungsportfolios. Die Kooperation vereint Iceyes Satelliten-Know-how mit Rheinmetalls industrieller Kompetenz und Vertriebsstärke. Die ersten einsatzbereiten Satelliten sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre ins All starten.

Quelle