Rechtsextreme greifen Gegenprotestierende in Essen-Kray an – vier Verletzte
Jacob FiebigRechtsextreme greifen Gegenprotestierende in Essen-Kray an – vier Verletzte
Am Freitagabend, dem 8. August, kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, nachdem eine Gruppe Gegenprotestierende an einer Bushaltestelle angegriffen hatte. Die Täter flüchteten kurz darauf vom Tatort.
An jenem Abend fanden in Essen-Kray mehrere Versammlungen statt. Als sich die Teilnehmer auflösten, stiegen ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung in einen Bus und griffen Gegenprotestierende an der Haltestelle Kiwittstraße an. Bei dem Angriff wurden vier Personen leicht verletzt.
Die Polizei schritt schnell ein. Die Beamten identifizierten 19 Tatverdächtige, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Unter ihnen befanden sich 16 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren, darunter sieben Minderjährige.
Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt scharf. Er betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten und die Behörden mit Schnelligkeit und Entschlossenheit reagiert hätten.
Die Ermittlungen dauern an. Für weitere Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung. Die Behörden setzen sich weiterhin mit dem Vorfall und seinen Folgen auseinander.






