26 March 2026, 20:31

Polizei beschlagnahmt 109-Dezibel-Boliden wegen Lärm und Software-Manipulation in Witten

Rotes Auto fährt auf einer Straße mit der Aufschrift "Rettungsgasse" zwischen anderen Fahrzeugen.

Polizei beschlagnahmt 109-Dezibel-Boliden wegen Lärm und Software-Manipulation in Witten

In Witten haben Polizeibeamte einen Hochleistungswagen beschlagnahmt, nachdem dieser mit extrem überhöhten Lärmwerten aufgefallen war. Das Fahrzeug, das in einer absoluten Halteverbotszone an der Holbeinstraße abgestellt war, wurde nach einer Kontrolle sichergestellt – dabei ergab sich der Verdacht auf Manipulationen an der Motorsteuerungssoftware.

Der Motor des Wagens erreichte dabei 109 Dezibel und lag damit deutlich über dem gesetzlich erlaubten Grenzwert von 82 dB. Die Behörden gehen davon aus, dass die übermäßige Lärmbelästigung auf eine veränderte Motorsteuerung zurückzuführen ist, die für eine höhere Leistung optimiert wurde. Der Besitzer argumentierte hingegen, der laute Auspuff sei schlicht eine Folge des Biturbo-Motors.

Nicht nur die Beschlagnahmung, auch ein illegales Parken in einer gesperrten Zone wurden dem Fahrzeughalter zum Verhängnis. Ihm drohen nun verwaltungsrechtliche Konsequenzen. Zudem haben die Behörden die Betriebserlaubnis des Wagens wegen der mutmaßlichen Veränderungen für ungültig erklärt.

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Der Fall zeigt die Folgen unzulässiger Motorveränderungen und extremer Lärmverstöße auf. Der Besitzer muss sich nun sowohl mit dem Parkverstoß als auch mit den rechtlichen Konsequenzen der Software-Manipulation auseinandersetzen. Weitere Schritte hängen vom Ausgang des verwaltungsrechtlichen Verfahrens ab.

Quelle