Ole Book wird neuer BVB-Sportdirektor – Dortmund setzt auf frischen Wind
Anika ThiesOle Book wird neuer BVB-Sportdirektor – Dortmund setzt auf frischen Wind
Borussia Dortmund verpflichtet Ole Book als neuen Sportdirektor
Nur einen Tag nach dem Rücktritt von Sebastian Kehl hat Borussia Dortmund Ole Book als neuen Sportdirektor vorgestellt. Vereinsvertreter bezeichneten Book als die ideale Besetzung, um den BVB in ein "mutiges neues Kapitel" zu führen.
Bei seinem früheren Verein, dem SV Elversberg, machte sich Book einen Namen als Förderer junger Talente und durch die Steigerung des Marktwerts des Kaders. Seine Erfolgsbilanz umfasst den Aufstieg des Teams von der Regionalliga an die Spitze der 2. Bundesliga.
Books Verpflichtung wurde am Montag bekannt gegeben, nachdem der Verein zügig eine Entscheidung getroffen hatte. Lars Ricken, BVBs Sportdirektor, nannte ihn den "Top-Kandidaten" für die Position. Auch der Vorstand des Clubs unterstützte die Wahl – Carsten Cramer hob Books Ehrgeiz und unermüdlichen Antrieb hervor.
Der Wechsel erfolgt, nachdem der FC Schalke 04 Book zunächst als Kandidaten in Betracht gezogen, die Idee aber schließlich verworfen hatte. Verantwortliche fürchteten dort, die Fans könnten seine Ernennung wegen seiner vermeintlichen Nähe zu Dortmund ablehnen. Fotos von vor etwa drei Jahren, auf denen Book ein BVB-Trikot trägt, hatten Zweifel an seiner Loyalität genährt.
Bevor Book nach Dortmund wechselte, hatte er sich in Elversberg einen Namen gemacht. Seine Arbeit in der Spielerentwicklung und die Steigerung des Teamwerts weckten das Interesse größerer Vereine. Unter seiner Führung stieg Elversberg von der Viertklassigkeit bis an die Schwelle zur Bundesliga auf – ein Beweis für seinen innovativen Führungsstil.
Nun übernimmt Book die sportliche Leitung beim BVB und folgt auf Kehl, der den Verein kürzlich verließ. Der Club signalisiert mit dieser personalpolitischen Weichenstellung seinen Willen, die Zukunft mutig zu gestalten. Books Erfahrung in der Talentförderung und im Kaderaufbau wird entscheidend sein, wenn Dortmund seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten will.






