NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit symbolischer Botschaft der Freundschaft
Anika ThiesKuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit symbolischer Botschaft der Freundschaft
André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, führte diese Woche eine sechsköpfige Delegation nach Israel an. Das Programm umfasste hochrangige Treffen, eine Ehrung der Terroropfer sowie die Übergabe eines symbolischen Geschenks an Israels Präsidenten Isaak Herzog in Jerusalem.
Kuper und sein Team begannen die Reise mit einem Besuch in der Präsidentenresidenz in Jerusalem. Dort überreichte er Herzog zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker als Zeichen der Freundschaft. Im Gespräch betonte Kuper die "einzigartige und unerschütterliche" Verbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel und bekräftigte die enge Partnerschaft des Bundeslandes mit dem Staat.
Auf dem Plan stand auch ein Besuch in Yad Vashem, Israels Holocaust-Gedenkstätte. Kuper schlug dem Vorsitzenden Dani Dayan vor, in Nordrhein-Westfalen eine regionale Dependance der Institution einzurichten. Die Delegation reiste zudem in den Kibbuz Be'eri, wo sie Überlebende traf, die von der Hamas freigelassen worden waren, sowie Angehörige der Opfer der Anschläge vom 7. Oktober 2023.
Später wird die Gruppe am Ort des Nova-Musikfestivals eine stille Gedenkveranstaltung abhalten. Die Zeremonie gilt den 364 Menschen, die bei demselben Terrorangriff ermordet wurden.
Die Reise unterstreicht die engen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel. Begegnungen mit Überlebenden, Gedenkbesuche und politische Gespräche zeigen, dass der Delegation Erinnerung und Solidarität besonders am Herzen liegen. Kupers Initiative für eine Yad-Vashem-Dependance in Deutschland könnte diese Verbindungen weiter vertiefen.






