24 June 2026, 02:24

NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle drastisch – doch weniger Verbindungen

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle drastisch – doch weniger Verbindungen

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 deutlich reduziert. Personalmangel hatte zuvor zu massiven Störungen im Fahrplan geführt. Die Maßnahme soll den Nahverkehr für Pendler stabilisieren.

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Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, strichen die Betreiber auf stark betroffenen Strecken geplante Fahrten. Diese Anpassung führte zu weniger spontanen Ausfällen. Zwar sank die Zahl der Verbindungen um etwa vier Prozent, doch die Pünktlichkeit verbesserte sich spürbar.

Auf mehreren wichtigen Linien gingen die kurzfristigen Streichungen stark zurück. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) verzeichnete einen Rückgang um 82 Prozent. Die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) kam auf ein Minus von 72 Prozent, während der Rhein-Münsterland-Express (RE 7) im Vergleich zum Vorjahr 71 Prozent weniger Ausfälle meldete. Auch auf den Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX) gab es weniger kurzfristige Streichungen, wie die Verkehrsbehörden mitteilten.

Ziel ist es, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Bis 2026 sollen dann 100 Prozent des ursprünglichen Taktfahrplans wiederhergestellt sein. Weniger spontane Ausfälle bedeuten für Fahrgäste planbarere Reisen. Die Betreiber arbeiten weiterhin daran, das volle Angebot zurückzubringen – ohne die erreichte Zuverlässigkeit zu gefährden. Die Änderungen haben bereits die Frustration vieler Pendler verringert.

Quelle