Neue Sicherheitsinitiative: Wie Schulen in der Stadt Kinder besser schützen wollen
Jacob FiebigNeue Sicherheitsinitiative: Wie Schulen in der Stadt Kinder besser schützen wollen
Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen „Schule als sicherer Ort“ verabschiedet. Das am 24. September 2025 vorgestellte Programm zielt darauf ab, Kinder vor sexualisierter Gewalt zu schützen und die Sicherheit an Schulen zu verbessern. In der ersten Phase stehen bauliche Maßnahmen sowie Fortbildungen für Lehrkräfte an ausgewählten Grundschulen im Mittelpunkt.
Das Projekt startet mit zwei Schwerpunkten: technischen Verbesserungen und präventiver Aufklärung. An 14 Schulen werden die Außenbeschilderungen für eine bessere Sichtbarkeit aktualisiert, während 682 Türen neue Schließzylinder mit Drehknäufen erhalten. Die strukturellen Änderungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.
Fortbildungen für Lehrkräfte zur Gewaltprävention werden an 21 Schulen eingeführt. Gleichzeitig beginnen Präventionsprogramme gegen sexualisierte Gewalt für alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen. Die pädagogischen Maßnahmen kosten etwa 258.600 Euro.
Priorität erhalten Schulen, die als besonders dringlich eingestuft wurden, doch auch andere Einrichtungen, die die Kriterien erfüllen, können teilnehmen. Der Rat plant, die Wirkung des Programms jährlich zu überprüfen, um dessen Erfolg zu bewerten.
Die Initiative verbindet physische Sicherheitsaufrüstungen mit speziellen Schulungen für Personal und Schülerinnen und Schüler. Durch ein jährliches Evaluierungsverfahren sollen Fortschritte dokumentiert und Maßnahmen bei Bedarf angepasst werden. Die Gesamtinvestitionen für die erste Phase belaufen sich auf über 400.000 Euro.
