24 June 2026, 00:22

Neue Betrugswelle: Wie Kriminelle mit Cybertrading ahnungslose Opfer abzocken

Bonn Polizei warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Neue Betrugswelle: Wie Kriminelle mit Cybertrading ahnungslose Opfer abzocken

Ermittler der Kriminalinspektion 23 warnen vor einer zunehmenden Betrugsmasche, den sogenannten „Cybertrading-Betrug“. Dabei werden Opfer dazu verleitet, über Online-Plattformen in Kryptowährungen oder andere vermeintlich lukrative Anlagen zu investieren. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und geben Tipps zur Vorbeugung.

Typischerweise beginnt der Betrug mit einer Online-Werbung oder einer unaufgeforderten Nachricht. Die Opfer werden überredet, kleinere Beträge – meist zwischen 250 und 500 Euro – in scheinbar gewinnträchtige Geschäfte zu stecken. Die Betrüger versprechen hohe Renditen, zahlen die versprochenen Gewinne jedoch nie aus.

Im weiteren Verlauf werden die Opfer oft unter Druck gesetzt, größere Summen zu investieren. Teilweise fordern die Kriminellen zusätzliche Überweisungen für erfundene Steuern oder Gebühren. In manchen Fällen verschwinden sie nach Erhalt des Geldes spurlos.

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Erst kürzlich wurde ein Mann aus Bonn Opfer dieses Betrugs, nachdem er über eine Online-Anzeige in Kryptowährungen investiert hatte. Als er den Verdacht auf Betrug schöpfte, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und die Polizeiliche Kriminalprävention bieten auf ihren Webseiten Rat an, wie man sich vor solchen Maschen schützen kann.

Die Behörden raten zu Skepsis bei Angeboten, die hohe Gewinne bei geringem Einsatz versprechen. Sie empfehlen, unaufgeforderte Nachrichten kritisch zu hinterfragen, Plattformen gründlich zu recherchieren und niemals Fernzugriff auf den Computer zu gewähren. Zudem sollten keine sensiblen Daten preisgegeben und kein Geld auf unbekannte Konten überwiesen werden. Wer Betrug vermutet, sollte umgehend bei der örtlichen Polizei Anzeige erstatten.

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