10 April 2026, 16:31

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft gegen das Aus – und für Obdachlose

Eine Gruppe von Menschen marschiert die Straße entlang, hält ein 'Solidarität und Feminismus'-Schild, mit geparkten Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft gegen das Aus – und für Obdachlose

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben

Die gemeinnützige Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen ein Einkommen ermöglicht, steckt nach Jahren der Unterstützung für benachteiligte Menschen in ernsten finanziellen Schwierigkeiten.

Draußen ist ein monatlich erscheinendes Magazin, das sich mit sozialen und politischen Themen beschäftigt. Es wird in einer Auflage von etwa 8.000 Exemplaren gedruckt, die jeweils für 2,80 Euro verkauft werden. Hinter den Kulissen führt Geschäftsführerin und alleinige Redakteurin Babsi Vahle ein kleines Team von vier Teilzeitmitarbeitenden an.

Doch das Magazin leistet mehr als nur Journalismus: Es sichert rund 70 Obdachlosen und Arbeitslosen durch den Straßenverkauf ein regelmäßiges Einkommen. Steigende Druckkosten und rückläufige Spenden belasten jedoch zunehmend den Haushalt.

Trotz der Herausforderungen geben Vahle und ihr Team nicht auf. Sie werben aktiv um Geldspenden und Sachleistungen, um die laufenden Kosten zu decken und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Zukunft des Magazins hängt von zusätzlichen finanziellen Mitteln ab. Ohne weitere Unterstützung ist ungewiss, ob Draußen seine Verkäufer:innen weiterhin fördern und weiter erscheinen kann. Doch Vahle und ihr Team bleiben entschlossen, die finanziellen Hürden zu überwinden.

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