Münster und IHK stärken Fachkräfteausbildung im Geoinformationssektor
Jacob FiebigMünster und IHK stärken Fachkräfteausbildung im Geoinformationssektor
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt dieser Partnerschaft steht die Sicherung von Fachkräften für den Geoinformationssektor. Beide Institutionen übernehmen dabei Schlüsselrollen in der Ausbildung innerhalb ihrer jeweiligen Zuständigkeitsbereiche.
Die Bezirksregierung Münster ist für die berufliche Bildung im öffentlichen Sektor verantwortlich. Die IHK Nord Westfalen hingegen organisiert die Ausbildungsgänge in der gewerblichen und industriellen Wirtschaft der Münsteraner Region. Gemeinsam konzentrieren sie sich auf den Geoinformationsbereich, in dem der Bedarf an spezialisiertem Know-how stetig wächst.
Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker bilden das Rückgrat dieses Sektors. Sie erfassen, verarbeiten und visualisieren raumbezogene Daten mithilfe modernster Messtechnik. Diese Berufe sind entscheidend für den Fortschritt der Digitalisierung.
Im Rahmen der neuen Kooperation werden technische und personelle Ressourcen gebündelt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit getrennter Prüfungsausschüsse. Ein gemeinsames Prüfungsgremium legt nun einheitliche Bewertungsstandards für alle Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster fest. Die Geschäftsstelle des Gremiums wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Ziel der Initiative ist es, Ausbildungs- und Prüfungsverfahren effizienter zu gestalten. Durch die Zusammenlegung von Ressourcen streben beide Organisationen an, die hohen Standards in der Geoinformations-Ausbildung zu halten. So soll der Branche kontinuierlich qualifizierter Nachwuchs zur Verfügung stehen.
