MERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert mit Abenteuern und Genuss – doch nicht alles lief perfekt
Branko JüttnerMERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert mit Abenteuern und Genuss – doch nicht alles lief perfekt
Das MERIAN Reisefestival lockte am Wochenende Besucher ins Rhein-Main Congress Center nach Wiesbaden
Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung eine Mischung aus Reiseinspiration, kulinarischen Genüssen und Unterhaltung. Die Gäste entdeckten Ziele von Costa Rica bis Alaska und genossen dabei regionale Weine sowie handwerkliche Köstlichkeiten.
Der Auftakt gestaltete sich jedoch etwas holprig: Viele Besucher fanden am ersten Tag nur schwer den Eingang, da weder Schilder noch Banner den Weg wiesen. Erst ein handschriftlicher Aushang lenkte die Gäste schließlich in die richtige Richtung.
Doch einmal drinnen, erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Reisevorträge führten in die Region Wiesbaden-Rheingau, nach Afrika und darüber hinaus. Jonas Deichmann stellte sein Buch "Das Limit bin nur ich" vor und berichtete von extremen Abenteuern. Parallel veranstalteten Denis Scheck und Anne-Dore Krohn eine literarisch-kulinarische Revue über Berlin, die Genuss und Geschichten verband.
In den Gängen reihten sich Stände mit handgemachtem Käse, frischer Pasta und anderen Delikatessen aneinander. Dazu gab es regionales Bier, Rheingauer Wein und Spezialitätenkaffee. Ein besonderes Highlight war eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, die eine überraschende Wendung nahm, als die Wiesbadener Weinkönigin spontan zu Lothar Backes auf die Bühne stieg und mit ihm eine heitere Performance bot.
Der Eintritt kostete 25 Euro für einen Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket. Einige Gäste zeigten sich im Nachhinein enttäuscht und fanden, dass das Erlebnis den Preis nicht ganz rechtfertigte.
Nach drei Tagen voller Vorträge, Verkostungen und Auftritte ging das Festival zu Ende. Die Veranstalter wollten Fernweh wecken und die Besucher mit regionalen Aromen und kulturellen Momenten begeistern. Nächstes Jahr wird das Festival vermutlich wieder viele anziehen – dann aber hoffentlich mit besserer Beschilderung.






