Mediengruppe Stein meldet Insolvenz an – Buchhandlungen laufen weiter
Mediengruppe Stein mit 18 Tochtergesellschaften und rund 250 Mitarbeitenden steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Mehrere Unternehmen des Konzerns, darunter die bekannte Buchhandelskette A. Stein’sche Buchhandlung GmbH, haben Insolvenz angemeldet. Dennoch sollen die Geschäfte vorerst weiterlaufen, während die Gruppe nach Lösungen für eine Umstrukturierung sucht.
Die A. Stein’sche Buchhandlung GmbH, die fünf Buchhandlungen betreibt und etwa 80 Beschäftigte zählt, hat am 17. September offiziell Insolvenzverfahren eingeleitet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Dr. Mike Westkamp bestellt, der den Prozess begleiten wird. Den Mitarbeitenden wurde zugesichert, dass ihre Gehälter für die Monate September bis November über das Insolvenzgeld abgesichert sind.
Laut Unternehmensangaben bleiben sämtliche Geschäftsaktivitäten während dieser Phase vollumfänglich aufrechterhalten. Neben der A. Stein’sche Buchhandlung GmbH haben auch drei weitere Tochtergesellschaften – LSL, Massmann und Fachbuch Richter – Insolvenz beantragt. Die Mediengruppe Stein kündigte an, im Rahmen der Restrukturierung ein Investorenverfahren einzuleiten.
Der Konzern, zu dem insgesamt 18 Unternehmen gehören, beschäftigt weiterhin rund 250 Menschen. Obwohl die Insolvenzanträge eine herausfordernde Phase einläuten, liegt der Fokus darauf, die Geschäfte zu stabilisieren und die Zukunft der Unternehmen nachhaltig zu sichern.
Die Insolvenzverfahren sollen der Mediengruppe Stein ermöglichen, sich umzustrukturieren, während Buchhandlungen und andere Betriebsbereiche weitergeführt werden. Die Löhne der Beschäftigten sind für die nächsten drei Monate gesichert, und die Suche nach Investoren läuft bereits. Der Ausgang dieses Prozesses wird über die langfristige Stabilität der Gruppe und ihrer Tochtergesellschaften entscheiden.






