Marls Feuerwehr-Chef Rainald Pöter geht nach 41 Jahren in Ruhestand
Marls Feuerwehr verabschiedet sich in den Ruhestand: Rainald Pöter beendet 41 Jahre im Dienst
Mit einer feierlichen Verabschiedung hat die Feuerwehr Marl das Ende einer Ära markiert: Fire-Chief Rainald Pöter, der nach 41 Jahren als aktiver Feuerwehrmann – davon ein Jahrzehnt an der Spitze der Abteilung 37 – seinen Posten niederlegte. Rund 200 Kollegen, Freunde und Vertreter aus Politik und Verwaltung gaben ihm vor Kurzem in einer emotionalen Zeremonie das Geleite. Reden, Geschenke und herzliche Worte von Bürgermeister Werner Arndt sowie weiteren Würdenträgern prägten den Abend.
Die Abschiedsfeier fand Ende November statt, bei der Pöter als Zeichen der Wertschätzung einen handgefertigten "Ruhestands-Sitz" aus Holz überreicht bekam. Bürgermeister Arndt hob in seiner Ansprache besonders Pöters ruhige Führungsstärke hervor – vor allem in schwierigen Phasen für die Feuerwehr. Kollegen wie Roman Engler erinnerten sich an gemeinsame Jahre, etwa an Pöters Anfänge als Ausbilder, als er noch regelmäßig Overhead-Projektoren nutzte – eine kleine Anekdote, die für Heiterkeit sorgte.
Offiziell wird Pöter sein Amt als Feuerwehrchef Mitte Dezember abgeben, bleibt der Feuerwehr Marl-Alt jedoch als Freiwilliger erhalten. Sein Ausscheiden fällt mit einem Führungswechsel zusammen: Roman Engler übernimmt als neuer Abteilungsleiter und Feuerwehrchef die Verantwortung, während Peter Lechtenböhmer zu seinem Stellvertreter ernannt wurde. Ralf Czajerek und Werner Powierski bleiben für weitere zwei Jahre als stellvertretende Stadtbrandmeister im Amt.
Pöters Karriere, die 1982 begann, war geprägt von Einsatzbereitschaft und Kontinuität. In seiner zehnjährigen Amtszeit als Leiter der Abteilung 37 führte er seine Teams durch zahllose Einsätze und genoss großes Ansehen für seine besonnene Art und sein Engagement. Mit seinem Wechsel in den Ruhestand – bzw. in die ehrenamtliche Tätigkeit – übergibt er nun das Zepter an Engler und Lechtenböhmer, die die Feuerwehr in die nächste Phase führen sollen. Die Verabschiedung unterstrich noch einmal, welchen bleibenden Eindruck Pöters 41-jähriger Dienst nicht nur bei Kollegen, sondern in der gesamten Gemeinde hinterlassen hat.






