18 March 2026, 02:34

Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte dauerhaft – trotz Brücken-Wiedereröffnung

Eine Brücke spannt sich über eine vielbefahrene Straße mit darunter fahrenden Fahrzeugen, während Fußgänger auf dem Gehweg links stehen, mit städtischen Elementen wie Ampeln, Bäumen, Gebäuden und Laternen im Hintergrund.

Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte dauerhaft – trotz Brücken-Wiedereröffnung

Polizei im Märkischen Kreis behält sechs zusätzliche Beamte dauerhaft – auch nach Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke

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Die Polizei im Märkischen Kreis wird nach der Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke sechs zusätzliche Beamte dauerhaft behalten. Die Stellen waren ursprünglich geschaffen worden, um den gestiegenen Verkehrsaufkommen in Lüdenscheid gerecht zu werden. Die Entscheidung folgt auf Monate mit starken Staus und Straßenschäden, die durch umgeleiteten Autobahnverkehr verursacht wurden.

Am 1. September 2023 hatte das Innenministerium bereits zusätzliche Polizeikräfte bewilligt, um den wachsenden operativen Anforderungen zu begegnen. Die Sperrung der Rahmedetalbrücke hatte Autofahrer auf kleinere Straßen gezwungen, was zu erheblichen Belastungen für das untergeordnete Straßennetz führte. Damals wurden 14 zusätzliche Beamte eingesetzt, um die erhöhte Arbeitslast zu bewältigen.

Mit der bevorstehenden Wiedereröffnung der Brücke bleiben nun sechs dieser Stellen erhalten. Ihr Schwerpunkt wird künftig auf der Verkehrskontrolle liegen, um anhaltende Probleme durch Baustellenverzögerungen und die Frustration der Fahrer zu bekämpfen. Viele Autofahrer hatten zu illegalen Abkürzungen oder Raserei gegriffen, um Staus zu umgehen.

Für das kommende Jahr rechnet der Kreis mit acht Vollsperrungen größerer Straßenabschnitte. Diese Einschränkungen werden voraussichtlich weiterhin Druck auf das lokale Verkehrsnetz und die Polizeiressourcen ausüben.

Die sechs verbliebenen Beamten sollen künftig die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen und Staus entzerren. Ihr Einsatz zielt darauf ab, die Belastungen durch künftige Baustellen und anhaltende Sanierungsarbeiten abzufedern. Die Entscheidung spiegelt die langfristigen Folgen des Umleitungsverkehrs für die Infrastruktur der Region wider.

Quelle