"Mainz bleibt Mainz" feiert Premiere mit erster Protokollantin und scharfer Satire
Anika Thies"Mainz bleibt Mainz" feiert Premiere mit erster Protokollantin und scharfer Satire
ZDF live: "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht": Kult-Karnevalssendung kommt am Freitag um 20:15 Uhr im ZDF live. Deutschlands berühmteste Karnevals-TV-Sendung, "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht", geht an diesem Freitag um 20:15 Uhr live auf ZDF auf Sendung. Die Übertragung präsentiert 16 Auftritte, die scharfe Satire mit traditionellem Humor verbinden. In diesem Jahr schreibt die Veranstaltung zudem Geschichte: Christina Grom wird als erste Frau seit 200 Jahren das satirische "Protokoll" live vortragen – einen Rückblick auf die Ereignisse des Jahres.
Die Generalprobe fand am Mittwochabend im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt. Zu den Höhepunkten zählte Johannes Bersch, bekannt als "Moguntia", der in seinem markant direkten Stil Politiker und moderne Trends live auf die Schippe nahm. Florian Sitte, in der Rolle des "Till Eulenspiegel", setzte mit beißendem Spott politische Extreme und Antisemitismus ins Visier.
Andreas Schmitt kehrte als "Obermessdiener" (Oberster Messdiener) zurück und hielt eine Rede voller Kritik an der eigenen Partei und der katholischen Kirche. Hans-Joachim Greb hingegen trat nach 45 Jahren ein letztes Mal als "Hobbes" auf und beendete seinen Auftritt mit einem schlichten "Tschüss, helau, das war's".
Die Show brachte auch frischen Wind in die Büttenrede: In der Sketch-Reihe "Mus-Eum" spielten vier Frauen Influencerinnen in einem Museum und setzten so einen modernen Akzent im Karnevalsprogramm. Jürgen Wiesmann als "Ernst Lustig" erntete mit klassischem "Kokolores" – der typisch karnevalistischen, leicht absurden Unterhaltung – begeistertes Lachen. Markus Schönberg, in seiner Rolle als "Ignaz", brachte das gesamte Publikum mit einem selbstgeschriebenen Lied zum Mitsingen.
Der nächste große Karnevalstermin in Mainz steht bereits fest: Am 6. September 2026 feiert das Staatstheater Mainz mit "Die Hofsänger in gold'nem Mainz – Nr. 1 für 100 Jahre" das 100-jährige Jubiläum der "Mainzer Hofsänger".
Die diesjährige Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz" vereint bewährte Traditionen mit neuen Stimmen. Die Live-Sendung auf ZDF zeigt 16 Auftritte – von politischer Satire bis zu musikalischen Darbietungen. Gleichzeitig endet mit "Hobbes" eine 45-jährige Ära der Karnevalsgeschichte.
Neue Höhepunkte entstehen aus dem historischen Karnevalsspektakel in Mainz
Die Live-Übertragung von Mainz bleibt Mainz am 13. Februar 2026 hatte unerwartete Prominentenauftritte und schärfere politische Satire. Wichtige Entwicklungen waren:
- Fußball-Legende Jürgen Klopp erschien als Cowboy-Gast, verpasste ein Bundesligaspiel, um die Show zu unterstützen.
- Florian Sitte (Till Eulenspiegel) kritisierte die Fußball-Vermarktung und lenkte den Fokus von traditioneller Satire auf moderne Unternehmens Kultur.
- Hans-Joachim Greb sagte als Hobbes nach 45 Jahren Abschied, mit den Worten: "Tschüss, helau, das war's".






