26 March 2026, 18:31

Lünen startet Fortbildungen für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld mit Papiertüten in den Händen, mit Vorräten auf dem Boden, einer Tafel mit Text auf der linken Seite und einem Zaun, Pfosten und Gebäuden im Hintergrund.

Lünen startet Fortbildungen für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern

Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet

Diese Woche hat in Lünen eine neue Fortbildungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern begonnen. Das Programm richtet sich an Pflegefamilien, die rechtliche Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder übernommen haben. Die Veranstalter hoffen zudem, damit mehr Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich für benachteiligte Jugendliche zu engagieren.

Die Auftaktveranstaltung fand am 26. März 2026 statt und stieß bei lokalen Ehrenamtlichen auf großes Interesse. Die Teilnehmer erhielten eine Einführung in die Rechte und Pflichten einer Vormundschaft sowie in grundlegende juristische Prinzipien. Zudem blieb Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander.

Die Schulungsreihe ist eine gemeinsame Initiative des Vormundschaftskoordinationsbüros der Stadt Lünen, eines unabhängigen Trägers der Jugendhilfe und des Familiengerichts. Im Mittelpunkt steht die Stärkung des Selbstbewusstseins von Pflegeeltern bei alltäglichen Entscheidungen. Neben praktischen Fähigkeiten wird dabei auch die gesamtgesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für Kinder mit besonderem Förderbedarf hervorgehoben.

Bereits jetzt gibt es Pläne zur Erweiterung des Programms. Künftig sollen weitere Informationsangebote und Qualifizierungskurse auch anderen Gemeinschaftsmitgliedern offenstehen, die sich für ähnliche Aufgaben interessieren.

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Der Startschuss der Reihe markiert den Beginn eines strukturierten Vorhabens, die Unterstützung für Pflegefamilien nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Module bauen auf den rechtlichen und praktischen Grundlagen der ersten Sitzung auf. Die Organisatoren streben an, die Schulungen in den nächsten Monaten einer größeren Gruppe von Ehrenamtlichen zugänglich zu machen.

Quelle