15 April 2026, 06:42

Kufen diskutiert über bessere Arbeitsmarktintegration von Migrant:innen in NRW

Plakat mit einer Bahn auf einem Gleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

Kufen diskutiert über bessere Arbeitsmarktintegration von Migrant:innen in NRW

Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an zentraler Diskussion zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt teil

Bei der Veranstaltung "NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln" am 4. Dezember 2025 tauschten sich lokale Verantwortliche, Unternehmen und Arbeitsagenturen über Wege aus, wie Zuwanderer besser in Ausbildung und Beschäftigung vermittelt werden können. Kufen beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion, in der konkrete Lösungsansätze für die berufliche Eingliederung von Migrantinnen und Migranten erörtert wurden.

Die vom Land geförderte Initiative zielt darauf ab, Kommunen, Betriebe und Arbeitsvermittlungen enger zu vernetzen, um den Einstieg von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Kufen stellte in der Diskussion erfolgreiche Projekte aus Essen vor, darunter die Jugendberufsagentur und die Servicestelle Wirtschaft und Migration. Besonders hob er die enge Zusammenarbeit zwischen dem Integrationszentrum Essen, dem Jobcenter Essen und der lokalen Wirtschaft hervor.

An seiner Seite diskutierte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam analysierten sie, wie Unternehmen und Kommunen die Integration vorantreiben können. Kufen betonte, dass jede erfolgreich vermittelte Ausbildung oder Arbeitsstelle nicht nur die Wirtschaft stärke, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Stadt festige.

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Im Anschluss dankte Kufen den Veranstaltern für die Einladung und bezeichnete den Austausch als "wichtigen Impuls" für die weitere Integrationsarbeit. Wiederholt unterstrich er, dass Fortschritte nur durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten möglich seien.

Die Konferenz unterstrich die Notwendigkeit abgestimmter Maßnahmen zwischen Behörden, Arbeitgebern und Beratungsstellen. Essens Ansatz – eine Kombination aus zielgruppenspezifischen Programmen und Partnerschaften – wurde als Vorbild für andere Regionen präsentiert. Die Ergebnisse der Diskussionen sollen künftige Politiken zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten in NRW prägen.

Quelle