Aufgrund von Beier: Kovac kritisiert Nationaltrainer - Kovač attackiert Nagelsmann: Warum Beier in der Nationalelf fehlt
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač stellt Julian Nagelsmanns Entscheidung infrage, Maximilian Beier nicht zu nominieren
Der Coach von Borussia Dortmund, Niko Kovač, hat öffentlich die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann kritisiert, den Stürmer Maximilian Beier nicht in die Nationalmannschaft zu berufen. Der Angreifer liegt in der Torjägerliste der Bundesliga-Saison 2025/2026 aktuell auf Platz zwei und ist mit einem Anteil von 23 Prozent an den Treffern seines Teams maßgeblich am Erfolg beteiligt. Kovač betont, dass Beiers Leistungen eine Nominierung verdient hätten.
Beiers jüngste Auftritte waren überzeugend: Beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am 25. Spieltag traf er und bleibt damit auf Kurs, bis zum Saisonende am 16. Mai 2026 eine zweistellige Torzahl in der Liga zu erreichen. Auch beim 3:2-Erfolg im Rückstand gegen den Hamburger SV unterstrich er seine Bedeutung – unter anderem durch das Erzwingen zweier entscheidender Elfmeter.
In Interviews ließ Kovač keinen Zweifel an seiner Haltung. Er argumentierte, Beiers Leistungen für Dortmund sprächen für sich, und erklärte, er hätte den Stürmer selbst nominiert. Der Trainer ging noch weiter und nannte viele Gründe, warum Beier in der Nationalelf spielen sollte. Sogar eine künftige Nominierung für den WM-Kader der deutschen Mannschaft traut er dem 22-Jährigen zu.
Trotz Kovačs Unterstützung fand sich Beier nicht in Nagelsmanns Kader wieder. Der junge Stürmer liegt in der Bundesliga-Torschützenliste nur hinter Wolfsburgs Mohamed Amoura, doch seine Nichtberücksichtigung sorgt bei Fans und Experten für Diskussionen.
Kovačs Kritik erhöht den Druck auf Nagelsmann vor künftigen Nominierungen. Beiers Torquote und seine Fähigkeit, wichtige Elfmeter herauszuholen, haben Dortmunds Offensive in dieser Saison gestärkt. Ob seine Form letztlich doch noch zu einer Rückkehr in die Nationalmannschaft führt, bleibt abzuwarten.






