KI-Start-up skulio will Lehrkräfte von Bürokratie befreien – doch kann das gelingen?
Anika ThiesKI-Start-up skulio will Lehrkräfte von Bürokratie befreien – doch kann das gelingen?
Zwei Unternehmer, Elias Perez und Teoman Kose, gründeten 2024 skulio, um Lehrkräfte bei der Bewältigung hoher Arbeitsbelastungen zu unterstützen. Ihre KI-gestützten Tools sollen administrative Aufgaben reduzieren und gleichzeitig die Qualität des Unterrichts verbessern. Die Idee entstand während eines Universitäts-Seminars und basiert auf den eigenen Beobachtungen der Gründer, die überlastete Pädagoginnen und Pädagogen erlebten.
Perez und Kose lernten sich während eines Sommerjobs in Wien kennen. Ihre Expertise in Management und Softwareentwicklung führte sie dazu, eine Lösung für Schulen zu entwickeln, die mit Lehrkräftemangel und heterogenen Klassen kämpfen. Die Plattform nutzt KI, um individuelle Arbeitsblätter zu erstellen und die Unterrichtsplanung zu vereinfachen.
Nun steht bei skulio der Markteintritt bevor. Das Team plant, Lehrkräfte für einen frühen Zugang einzuladen, während das Produkt weiter verfeinert wird. Ziel ist es, innerhalb eines Jahres eine erste Finanzierungsrunde zu sichern – doch die Balance zwischen Tempo und Nutzerfeedback bleibt eine zentrale Herausforderung.
Das Geschäftsmodell basiert auf Abonnements. Schulen und einzelne Lehrkräfte können Lizenzen erwerben, um die Tools zu nutzen. Durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben möchte skulio Pädagoginnen und Pädagogen mehr Zeit für das eigentliche Unterrichten verschaffen.
Gelingt das Vorhaben, könnte skulio die Art und Weise verändern, wie Lehrkräfte ihren Arbeitsalltag bewältigen. Die Gründer wollen den Zugang in den nächsten zwölf Monaten ausbauen und gleichzeitig den Mehrwert der Plattform für Schulen unter Beweis stellen. Ihr Erfolg hängt davon ab, Investitionen zu sichern und enge Bindungen zur Bildungscommunity aufrechtzuerhalten.






