30 April 2026, 20:31

Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach Roter Karte gegen Bayern München

Ein Fußballspieler in roter Uniform rennt mit ausgestreckten Armen auf einem Feld, umgeben von Zuschauern hinter einem Zaun, mit einem Banner mit der Aufschrift 'Middlesbrough FC gegen Swansea City - Sky Bet Championship' im Vordergrund.

Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach Roter Karte gegen Bayern München

Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop droht nach einer umstrittenen Roten Karte eine dreispielige Sperre. Der deutsch-koreanische Akteur, der für seinen kämpferischen Spielstil bekannt ist, sah im Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München die Rote Karte. Trotz dieses Rückschlags bleibt er ein heißer Kandidat für den südkoreanischen WM-Kader, der am 16. Mai bekannt gegeben wird.

Castrop erhielt am 25. Oktober seine erste direkte Rote Karte der Saison. Der Vorfall ereignete sich nach einem Zweikampf mit Bayerns Sael Kumbedi, den der Schiedsrichter als gefährlich einstuft. Der Mittelfeldspieler bestritt später, dass das Foul einen Platzverweis rechtfertigte.

Die Sperre kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, doch Castrop sieht darin auch eine Chance, sich von kleineren Blessuren zu erholen. Seit dem vergangenen Herbst absolvierte er fünf Länderspiele für Südkorea und dürfte im bevorstehenden WM-Turnier eine Rolle spielen. Sein körperbetonter Spielstil brachte ihm zwar bereits Disziplinarprobleme ein, doch betont er, im Falle einer Nominierung auf ähnliche Risiken verzichten zu wollen.

Der 26-Jährige hat sich als kämpferischer Mittelfeldspieler einen Namen gemacht. Zwar zieht seine harte Gangart gelegentlich Kritik auf sich, doch sicherte sie ihm auch einen Platz im Nationalteam. Mit der bevorstehenden WM-Kaderbekanntgabe wird seine Form und Fitness genau beobachtet werden.

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Aufgrund der Sperre verpasst Castrop drei wichtige Spiele mit Mönchengladbach. Nun konzentriert er sich darauf, vor der WM wieder voll einsatzbereit zu sein. Sollte er in den endgültigen 26er-Kader berufen werden, will er der Mannschaft mit seiner Energie im Mittelfeld dienen – ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

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